- Beschlagene Autofenster sind nervig: Sie sorgen für schlechte Sicht und Feuchtigkeit im Wagen.
- Mit den folgenden Tricks bekommen Sie beschlagene Scheiben dauerhaft in den Griff.
- Beschlagene Scheiben: Wie beuge ich vor? Und was tue ich, wenn immer wieder Kondenswasser auftritt?
Beschlagene Autofenster nerven nicht nur. Wenn sie die Sicht behindern, kann es gefährlich werden. Damit Sie nicht zu lange mit dem Kondenswasser an den Scheiben zu kämpfen haben, finden Sie hier einfache Tipps. In der Übersicht: Was sofort hilft, was vorbeugt und welche Probleme noch für die Feuchtigkeit im Wagen sorgen könnten.
Ursache des Kondenswassers an Scheiben: Warum beschlagen die Autofenster eigentlich von innen?
Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen: Im Winter speichert die kalte Luft deswegen weniger Feuchtigkeit. Die Folge: Wenn Feuchtigkeit in die Luft im Auto gerät – zum Beispiel durch den Atem oder Regenwasser an der Kleidung –, kondensiert sie schneller als in warmen Monaten. Das Kondenswasser bildet sich an den Scheiben, die durch die Außentemperatur kalt sind. Manchmal friert das kondensierte Wasser sogar an, sodass eine Eisschicht entsteht.

Die Autoscheiben sind bereits beschlagen? So werden Sie das Kondenswasser am Glas los
Wenn es bereits zu spät ist und die Scheiben feucht geworden sind, helfen laut ADAC diese Maßnahmen: Sind die Fenster geradezu nass geworden, sollten Sie sie mit einem sauberen Tuch oder Schwamm trocknen. Heizung und Lüftung auf die höchste Stufe drehen. Der warme Luftstrom sollte auf die Frontscheibe gerichtet sein. Am besten schalten Autofahrer noch die Klimaanlage ein: Die entzieht zusätzlich Feuchtigkeit. Das funktioniert aber nur bei einer Außentemperatur von mindestens sechs Grad. Denn der Kompressor wird bei zu niedrigen Temperaturen automatisch abgeschaltet, um Schäden zu vermeiden. Modernere Modelle haben oft einen Knopf mit Frontscheibensymbol, der all diese Funktionen auf einmal aktiviert. Und: Scheibenheizung (sofern vorhanden) nicht vergessen!
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Damit die Luft samt Feuchtigkeit auch aus dem Fahrzeug kommt, sollte das Auto die Luft von außen anziehen und nicht nur mit der Funktion Umluft umwälzen. Ausnahme: Ist es besonders kalt und trocken, kann die Umluftfunktion den Wagen schneller aufwärmen, um so die Feuchtigkeit loszuwerden. Wenn die Luft draußen trockener ist als im Innenraum, ist es sinnvoll, zu Beginn einmal die Fenster zu öffnen.

Damit keine Feuchtigkeit im Kühlsystem bleibt, sollten Autobesitzer die Klimaanlage kurz vor dem Ende der Fahrt ausschalten, das Gebläse aber laufen lassen. Das verhindert Bakterien oder Pilzbefall.
Hausmittel gegen beschlagene Autoscheiben: So bleiben die Fenster klar und trocken
Der TÜV Nord empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern folgende Hausmittel, um beschlagene Autoscheiben vorzubeugen:
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- Katzenstreu in Socken oder Stoffbeuteln: Die Feuchtigkeit im Innenraum wird an das Streu gebunden. Das soll besonders über Nacht helfen oder, wenn das Auto länger stehenbleibt.
- Salz, Reis oder Walnüsse im Leinentuch oder Stoffbeutel: Auch sie absorbieren die Feuchtigkeit. Die fertigen Säckchen einfach auf das Armaturenbrett oder in den Fußraum packen.
- Zeitungs- oder Küchenpapier: Im Handschuhfach oder unter den Fußmatten platziert zieht es das Wasser aus der Luft.
- Kartoffeln oder Rasierschaum: Die Schnittfläche der Kartoffel an den Innenflächen der Fenster reiben und dann trocknen. Den Rasierschaum dünn auftragen und abwischen. Beide Varianten sollen eine „wirksame Anti-Beschlag-Schicht“ schaffen.
- Natron oder Kaffeesatz in Beuteln oder Kaffeefiltern: Das soll nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Gerüche aufnehmen.
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Die Autofenster bleiben feucht: Was tun, wenn die Scheiben immer wieder beschlagen?
Bleibt das Problem bestehen, gibt es laut ADAC immer noch folgende Möglichkeiten: Zum Beispiel könnte sich zu viel Feuchtigkeit in den Fußmatten angesammelt haben. Dann hilft es schon, die Matte trocknen zu lassen oder im Herbst und Winter auf Produkte aus Gummi umzusteigen. Steht der Wagen in einer Garage? Möglicherweise ist sie nicht gut durchlüftet. Wenn Sie dort feuchte Stellen oder Pfützen finden, kann das Auto nicht richtig trocknen. Eine kurzfristige Lösung ist es, bei geöffnetem Tor die Garage durchzulüften. Auf Dauer hilft eine eingebaute Lüftung.

An den Türen, Fenstern und am Kofferraum lassen vielleicht undichte Stellen Feuchtigkeit in den Innenraum. Die sammelt sich am Fahrzeugboden. Bei undichten Stellen muss eine Werkstatt die Dichtungen austauschen. Bei einem Schiebedach können Autobesitzerinnen und -besitzer den Ablauf testen, indem sie ein wenig Wasser in die Regenrinne geben. Fließt es nicht ab, sind vielleicht die Ablaufschläuche verstopft, sodass es in die Innenverkleidung tropfen kann. Auch das ist ein Fall für die Werkstatt. Laub und Schmutz können den Regenwasserablauf der Heizung blockieren oder in den Fugen der Karosserie modern. Das kann nicht nur den Lack angreifen, sondern auch Wasserablauflöcher blockieren.






