Früher mussten Menschen, die eine Affäre suchen, noch das Haus verlassen und sich in dunklen Bars herumtreiben. Heute können Fremdgänger auf der heimischen Couch auf die Suche nach dem nächsten erotischen und diskreten Abenteuer außerhalb der Partnerschaft gehen. Kein Wunder also, dass so manch ein eifersüchtiger Partner oder eine eifersüchtige Partnerin im Smartphone des anderen herumstöbert. Sollte Betroffenen dabei eine der folgenden Apps ins Auge fallen, dürfte ihr Verdacht relativ gut begründet sein.
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Seitensprung-Gefahr: Auch die üblichen Single-Apps werden zum Betrügen genutzt
Untreue Menschen sind nicht nur auf Seitensprung-Apps aktiv, sondern nutzen häufig auch die bekanntesten Dating-Apps. Einer kürzlich durchgeführten Studie einer französischen Uni zufolge gaben zwei Drittel der Tinder-Nutzer zwischen 18 und 73 Jahren zu, in einer Beziehung oder sogar verheiratet zu sein. Laut Testberichten soll ein Großteil der Nutzer solcher Apps männlich sein. Was zur Folge hat, dass Frauen die App-Mitgliedschaften entweder zu einem stark reduzierten Preis oder ganz umsonst bekommen.
„Casual Dating“: C-Date hat mehr als 3,5 Millionen Nutzer in Deutschland

C-Date – angelehnt an „Casual Dating“ (Deutsch: zwanglose Verabredung) – wird von über 3,5 Millionen Deutschen genutzt und gehört zweifellos zu den beliebtesten Dating-Apps. Weltweit sollen es sogar zwischen 36 und 40 Millionen Nutzerinnen und Nutzer sein, die auf C-Date angemeldet sind. Ob eine Affäre oder eine feste Beziehung – die App macht die Suche ganz einfach. Sie gibt den Usern die Möglichkeit, ihre Fotos unkenntlich zu machen und sie nur an sogenannte Matches freizugeben. Der hohe Schutz der Privatsphäre macht die App für viele Menschen attraktiv.
Je nach Vertragslaufzeit kostet das Premium-Angebot zwischen 39,90 und 71,90 Euro im Monat. Dabei sollen Männer laut Testberichten am meisten bezahlen. Für homosexuelle Frauen bietet die App einen reduzierten Preis und Hetero-Frauen können sie sogar umsonst nutzen.
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Anonymität im Fokus: Diese Möglichkeiten bietet Victoria Milan

Hier spielt die Anonymität eine zentrale Rolle. Schließlich geht es bei Victoria Milan nur um eines – leidenschaftliche Seitensprünge. Über 5 Millionen Nutzerinnen und Nutzen sollen die App laut Hersteller regelmäßig nutzen. Victoria Milan hilft dabei, die Suche nach einer Affäre geheim zu halten: Sie brauchen keine reale E-Mail-Adresse und müssen sich bei der nächsten Kreditkartenabrechnung keine größeren Sorgen machen – dort erscheint der Name eines Restaurants. Das Besondere an der App: Sie bietet einen Panikbutton, der die App-Oberfläche sofort verschwinden lässt.
Für Männer kostet die App-Nutzung je nach Vertragslaufzeit zwischen 29 und 69 Euro im Monat, Frauen nutzen diese App umsonst.
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Besonders günstig: Joyce gibt es bereits ab 6 Euro pro Monat

Auch die Joyce-App wirbt mit Anonymität und attraktiven Preisen. Männer können die App für etwa 12 Euro nutzen, wobei der Preis für das Premium-Paket bei etwa 32 Euro liegt. Für Frauen und Paare bietet die App ein kostengünstiges Angebot – für rund 6 Euro im Monat. Die Joyce-App gehört zum Sex- und Swingerportal Joyclub und gilt seit 2017 als eine der zuverlässigsten Seitensprung-Apps. Im Unsichtbar-Modus können sich die User andere Profile anschauen und dabei anonym bleiben. Zudem zieht die App mehr queere Personen an als andere Fremdgeh-Apps.
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Partnerschaft: Ist das Schreiben mit anderen schon fremdgehen?
Wo Untreue beginnt und ob eine digitale Affäre oder Flirt-Nachrichten bei Instagram und Co. als Fremdgehen gelten, müssen Paare laut Beziehungsexperten gemeinsam besprechen. Eine repräsentative Elitepartner-Studie aus dem Jahr 2020 zeigte, dass die Antworten darauf je nach Geschlecht unterschiedlich ausfallen. Eine Anmeldung bei einer Dating-App gilt für etwa 44 Prozent der Männer in Deutschland als Untreue – bei den Frauen waren es 61 Prozent.






