Demonstrationen

„Fridays for Future“: Laschet kritisiert Schülerdemos

Armin Laschet hat die Schülerdemos kritisiert.

Armin Laschet hat die Schülerdemos kritisiert.

Foto: Tanja Pickartz

Düsseldorf,  Ministerpräsident Armin Laschet hat die Schülerdemos kritisiert. Er fände es glaubwürdiger, wenn Schüler nach Schulschluss auf die Straße gingen.

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht die Schülerdemonstrationen für Umwelt- und Klimaschutz während der Unterrichtszeit kritisch. «Ich verstehe das, dass man besorgt sein kann um den Klimawandel.»

Die Demonstrationen in den 1980er Jahren für Weltfrieden und gegen die Atomenergie, «die fanden am Wochenende statt, nicht in der Schulzeit», sagte Laschet am Dienstagnachmittag dem Westdeutschen Rundfunk (WDR 5). Er fände es glaubwürdiger, wenn Schüler nach Schulschluss auf die Straße gehen würden und damit ein persönliches Opfer in ihrer Freizeit bringen würden.

Schulministerin: „Schulpflicht gilt“

An den seit Monaten laufenden globalen Schüler- und Studentenprotestaktionen «Fridays for Future» hatten vergangenen Freitag auch in Nordrhein-Westfalen wieder zahlreiche Schüler teilgenommen. Mehrere Hundert Demonstrierende versammelten sich vor dem Düsseldorfer Landtag.

Auch Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte bereits betont: «Die Schulpflicht gilt.» Schulschwänzern drohen Sanktionen. Unentschuldigtes Fehlen wird auf dem Zeugnis vermerkt. (dpa)

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