Justiz

Reichsbürger setzen Gerichtsvollziehern in NRW erheblich zu

Ein Mann hält ein Heft mit dem Aufdruck „Deutsches Reich Reisepass“ in der Hand. (Symbolfoto).

Ein Mann hält ein Heft mit dem Aufdruck „Deutsches Reich Reisepass“ in der Hand. (Symbolfoto).

Foto: Patrick Seeger / dpa

Düsseldorf.  Mehr als ein Drittel der Straftaten auf Gerichtsvollzieher konnte sogenannten Reichsbürgern zugeordnet werden. Die Szene wird größer.

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Sogenannte Reichsbürger sind für einen erheblichen Teil der Beleidigungen, Bedrohungen und Attacken auf Gerichtsvollzieher in Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Das hat das NRW-Justizministerium am Dienstag mitgeteilt.

Im vergangenen Jahr ging mehr als jede dritte dieser Straftaten auf das Konto von Menschen, die der Reichsbürgerszene zugeordnet werden. Von 296 registrierten Straftaten waren dies 96. Bei den Beleidigungen und versuchten Nötigungen waren es sogar 43 Prozent der Fälle.

Die Zahl der sogenannten Reichsbürger war in NRW laut Verfassungsschutzbericht zuletzt weiter gestiegen - von 2600 im vergangenen Jahr auf 2750 im April dieses Jahres. (dpa)

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