Infektionsschutz

Maskenpflicht NRW: Hier ist Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht

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So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

Oft landen sie im Gelben Sack, doch das ist falsch. Die Abfallwirtschaft warnt davor, die Masken falsch zu entsorgen. In welche Tonne sie wirklich gehören.

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Düsseldorf.  An bestimmten Orten in NRW gilt eine Maskenpflicht. Hier gibt es die Übersicht, wo mindestens eine medizinische Maske getragen werden muss.

Die NRW-Landesregierung hat die geltenden Corona-Regeln mit Beginn der neuen Corona-Schutzverordnung (gültig ab dem 20. August) verschlankt. So gibt es nur noch eine Inzidenzstufe, wenn ein Kreis oder eine Stadt oder das Land die Inzidenz von 35 fünf Tage hintereinander überschritten hat. Liegt die Inzidenz wiederum fünf Tage in Serie unter der Schwelle von 35, werden die Verschärfungen zurückgenommen.

Die Maskenpflicht in NRW ist nach der Regeländerung nun unabhängig von der Inzidenz.

Maskenpflicht in NRW: Hier muss mindestens eine medzinische Maske getragen werden

  • Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr
  • In Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen
  • In Warteschlangen und Anstellbereichen
  • Bei Sport- und Kultur-Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2500 Teilnehmern und Besuchern.

An diesen Orten muss in NRW keine Maske mehr getragen werden

  • In privaten Räumen bei privaten Treffen
  • In ambulanten und stationären Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung
  • In Haft- und Arresträumen
  • In gastronomischen Einrichtungen an festen Plätzen, wenn der Abstand 1,5 Meter beträgt.
  • Bei der Berufsausübung in Innenräumen, wenn entweder der Mindestabstand eingehalten werden kann, nur immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder in festen Teams und an festen Arbeitsplätzen nur immunisierte Personen arbeiten.
  • Beim Feiern in Clubs und Diskotheken wie auch bei privaten Feiern mit Tanz kann auf die Maske verzichtet werden, wenn nur immunisierte oder getestete Personen erlaubt sind, hier gilt ein PCR-Test als Voraussetzung.
  • In Bildungs- und Kultureinrichtungen kann die Maske abgesetzt werden, wenn entweder der Mindestabstand eingehalten werden kann oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.
  • In Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden (Feuerwehr, Rettungsdienst usw.)
  • Zur Einnahme von Speisen und Getränken
  • Bei der Kommunikation von gehörlosen oder schwerhörigen Menschen
  • Beim Tanzen während Sportausübungen sowie bei Tätigkeiten wie das Spielen von Blasinstrumenten
  • Beim gemeinsamen Singen,wenn nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen – auch hier gilt ein PCR-Test als Voraussetzung
  • In Geschäften mit Kundenkontakt, wenn gleiche wirksame Schutzmaßnahmen – wie eine Glasabtrennung – vorhanden sind
  • Bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Bei touristischen Busreisen sowie Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe an festen Sitzplätzen
  • Auf behördliche und richterliche Anordnung

Wer muss in NRW keine Maske tragen?

  • Kinder, bis zur Vollendung des sechsten Lebenjahrs
  • Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst usw in Einsatzsituationen.
  • Inhaber und Beschäftigte von Einrichtungen mit Besucherverkehr, bei denen ein Infektionsschutz anders gewährleistet wird, z.B. durch Plexiglas-Abtrennungen
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest erforderlich)

Grundsätzlich unterscheidet die NRW-Landesregierung unterscheidet drei verschiedene Masken-Typen: Atemschutzmasken (z.B. FFP2), medizinische Masken und Alltagsmasken.

Atemschutzmasken gelten als effektiver als OP-Masken, die wiederum besseren Schutz bieten als Alltagsmasken. Grundsätzlich sind Masken mit höherem Schutz-Niveau aber überall zulässig, wo auch ein geringeres Niveau ausreichen würde.

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