Spendenaktion

WAZ-Hilfsaktion für die Opfer der Flut: Jetzt spenden!

Lesedauer: 3 Minuten
Aufräumarbeiten in Dernau (Kreis Ahrweiler): Die Zerstörung in vielen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist gigantisch. Spenden sollen die Not der Betroffenen möglichst schnell lindern.

Aufräumarbeiten in Dernau (Kreis Ahrweiler): Die Zerstörung in vielen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist gigantisch. Spenden sollen die Not der Betroffenen möglichst schnell lindern.

Foto: Christof Stache/AFP

Ruhrgebiet.  Gemeinsam mit der Caritas ruft die WAZ zu Spenden für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe auf. Erfahren Sie hier, wie Sie mitmachen können!

Auch zwei Wochen nach der Flutkatastrophe hält die Spendenbereitschaft für die Betroffenen an. Bei der gemeinsamen Spendenaktion von Caritas und WAZ sind bislang rund 3,7 Millionen Euro zusammengekommen, das ist überwältigend. Mit den Spenden soll den Betroffenen, die häufig vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, schnell und unbürokratisch geholfen werden. So hat der Caritasverband Eifel seit vergangenem Freitag bereits rund 280.000 Euro an mehr als 110 betroffene Familien im Kreis Euskirchen ausgeschüttet. Dort liegen von der Katastrophe besonders hart getroffene Kommunen wie Schleiden, Kall und Nettersheim. Den Familien wird mit Geldbeträgen zwischen 1000 und 25.000 Euro geholfen.

Bei der gemeinsamen Spendenaktion der WAZ und der Caritas gab es bereits mehr als 10.000 Spenden - von einer kleinen Summe bis hin zu Einzelspenden von 15.000 Euro! Mit den Großspenden der RAG- und der Brost-Stiftung sind derzeit insgesamt 3,7 Millionen Euro zusammengekommen.

Das Geld hilft bereits jetzt da, wo Hilfe dringend nötig ist: Familien aus Bad Münstereifel, die bei Schleiden eine Unterkunft in einem Pfadfinderheim gefunden haben; Familien in Balve im Sauerland, die Bargeld erhalten haben; älteren Menschen in Erftstadt, deren Pflegeheim evakuiert wurde.

RAG-Stiftung spendet eine Million Euro

47 Tote allein in NRW, zerstörte Dörfer, Tausende Menschen, die alles verloren haben und jetzt vor dem Nichts stehen. Das Ausmaß der Unwetter-Katastrophe ist ungeheuerlich und in der Geschichte Nordrhein-Westfalens ohnegleichen. Die WAZ möchte helfen und hat Sie, liebe Leserinnen und Leser, deswegen gemeinsam mit der Caritas zu Spenden für die Opfer der Katastrophe aufgerufen.

Die RAG-Stiftung sagte eine Soforthilfe in Höhe von einer Million Euro zu. „Von der Flutkatastrophe sind so viele Menschen betroffen, die jetzt dringend unser aller Hilfe benötigen. Wir sehen es als RAG-Stiftung als unsere gesamtgesellschaftliche Pflicht an, einen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten. Deshalb beteiligt sich die Stiftung mit einer Million Euro an der Hilfsaktion der WAZ“, sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Tönjes.

Zuvor hatte bereits die Brost-Stiftung eine Soforthilfe in Höhe von 250.000 Euro zugesichert. Deren Vorsitzender Bodo Hombach sagte unserer Redaktion: „Bei der Corona-Hilfsaktion hat sich unsere bürgernahe Zusammenarbeit bewährt. Jetzt sind durch die Flutkatastrophe auch in unserer Region viele in schreckliche Not geraten. Es muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden. Wir folgen deshalb gern der Initiative der FUNKE-Aufsichtsratsvorsitzenden Julia Becker und der WAZ.“

Hilfen sollen "zielgenau" weitergeleitet werden

„Die Reaktion auf unseren Spendenaufruf ist überwältigend“, sagte Julia Becker. „Ich danke allen, die sich daran beteiligen, die Not so vieler Menschen zu lindern. Sehr erfreulich, dass auch viele Stiftungen dabei sind. Das zeigt: Wir halten im Ruhrgebiet zusammen. Dass dazu auch unsere Zeitungen beitragen, freut mich besonders. So sollten Regionalmedien sein: nah dran und verbunden mit den Menschen.“ Die FUNKE-Mediengruppe, zu der die WAZ gehört, beteiligt sich, wie berichtet, mit 50.000 Euro an der Spendenaktion.

In den nächsten Tagen werden wir weiter ausführlich berichten, wie und wo die Spenden angekommen sind. Heinz-Josef Kessmann, Sprecher der Diözesan-Caritasdirektoren in NRW, hatte am Wochenende betont, dass die Hilfen „umgehend und zielgenau, aber sehr sorgfältig an Bedürftige und Notleidende“ weitergeleitet werden.

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Spenden bitte an:

Caritas, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02,

Verwendungszweck: Funke hilft - CY00899

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