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"Ich bin froh, dass ein Betrüger zurückgetreten ist. Guttenberg hat bis zuletzt immer noch gelogen. Mich hat geärgert, dass er vor den Kameras erklärt hat, dass er das alles nicht mit Absicht gemacht habe. Er dachte, damit würde er durchkommen." Robin Hau, 30, aus Regensburg© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Wenn Guttenberg nicht zurückgetreten wäre, wäre er in seiner politischen Arbeit nicht weitergekommen. Anfangs fand ich diesen strammen Manager, der durchgreifen kann, gut. Doch dann hat er im Falle des Kapitäns der Gorch Fock vorschnell gehandelt." Alfred Nern, 79, aus Essen.© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Wir sollen unseren Kindern Wertgefühle vermitteln. Daher ist es gut, dass er zurückgetreten ist. Allerdings kam dieser Schritt zu spät. Hätte er gleich reinen Tisch gemacht, hätte er bessere Chancen gehabt, wieder einen Job zu finden." Hans-Jürger Fiedler, 63, aus Oberhausen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Nach dem was vorgefallen ist, ist es die richtige Konsequenz, dass er diesen Schritt gemacht hat. Um so ein bisschen seinen Stolz, wenn er den denn noch hat, zu wahren. Ich finde es nicht in Ordnung, dass Angela Merkel ihn so lange unterstützt hat." Brigitte Held (57) aus Essen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Guttenberg ist ein Lügenbaron, weil er bei der Doktorarbeit so viele betrogen hat. Eine Doktorarbeit spielt schon in das Amt des Verteidigungsministers hinein, der Rücktritt war richtig. Nicht richtig ist, dass Merkel ihn so lange unterstützt hat." Hedwig Fonger, 57, aus Essen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Guttenberg hat sich zu spät von seiner Doktorarbeit distanziert. Der Rücktritt war nur eine Frage der Zeit. Trotzdem glaube ich, dass seine Doktorarbeit nichts mit seiner Arbeit als Verteidigungsminister zu tun hat." Antje Korte (40) aus dem Kreis Wesel© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Auch ein Herr Guttenberg kann nicht meinen, nur weil er Freiherr ist, dass er sich einen Doktortitel erschwindeln kann. Jeder normale Bürger wäre schon längst zurückgetreten." Bernhard Großbröhmer, 65, aus Essen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Guttenberg ist schon durch sein exponiertes Verhalten aufgefallen. Er hat zunächst auch mich überzeugt. Aber dann m usste ich doch feststellen, dass als das, was er sagte, mehr oder weniger Luft war. Er war ein Selbstdarsteller." Walter Schroeder (59) aus Essen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"In unserer Gesellschaft wird den Fehlern von Menschen oder Politikern wenig verständnis entgegengebracht wird. Es war damit zu rechnen, dass er zurücktritt, aber nur, weil so viel Druck gemacht worden ist." Bettina Duda (26) aus Recklinghausen© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Ich finde es ein Unding, dass das mit seiner Doktorarbeit rausgekommen ist. Das hätte schon vor Jahren passieren müssen. Dass er jetzt wegen so einer Lappalie zurücktreten muss, ist nicht richtig. Er ist zu diesem Schritt gezwungen worden." Johanna Gerber (21) aus Berlin© WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

