Pete Hegseth hat im Pentagon nahezu alles bewiesen. Aber nicht, dass er Verteidigungsminister kann. Donald Trump holte den schneidigen Fox-News-TV-Mann ins Kabinett, weil Loyalität in seinem System höher bewertet wird als Qualifikation.
Jetzt kommt die Quittung: ein Ministerium im Dauerstress, Spitzenoffiziere gefeuert, zivile Fachleute vertrieben, Schlüsselposten vakant, Militär-Influencer heimlich auf Staatskosten installiert. Und mit Dan Driscoll geht nun ein Trump-Mann, JD‑Vance-Vertrauter und Modernisierer, weil Hegseth Generäle aus dem Weg räumt und Reformen blockiert.
Ein „Secretary of Defense“ sollte dem Präsidenten widersprechen, wenn Amerikas Sicherheit auf dem Spiel steht. Stattdessen gab Hegseth dem Affen Zucker, bestätigte Trumps Iran-Fantasien, während andere warnten.
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Der für seine heftigen Attacken gegen Kritiker bekannt gewordene Schaumschläger pflegte seit Amtsantritt lieber seinen Kulturkampf gegen „woke” Gesinnung, Bärte und angeblich zu dicke Soldaten, anstatt das US-Militär an allen Fronten zu ertüchtigen. Hegseth ist zum „Demolition Man“ im Ministerium geworden: Er beseitigt jeden, der ihm widerspricht, und verwechselt Gefolgschaft mit Einsatzbereitschaft. Wer alle Störenfriede entfernt, trägt irgendwann allein die Verantwortung für das Chaos. Ganz allein.

Trump kann diesen Mann nicht länger schützen. Sein Versagen mit Ansage wird sonst das Versagen des „Commander-in-Chief”. Hegseths Rauswurf ist überfällig – nicht trotz seiner Loyalität, sondern wegen des immensen Schadens, den sie angerichtet hat. Das Problem heißt nicht Stil. Es heißt nationale Sicherheit.






