US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, geheime Akten über UFOs und außerirdisches Leben freigeben zu wollen. Den Schritt begründet er als Reaktion auf das gestiegene Interesse an dem Thema, das sein Vorgänger Barack Obama mit einem Podcast-Auftritt ausgelöst habe. Trump habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und später freizugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Unklar waren zunächst der Umfang der in Aussicht gestellten Veröffentlichung und bis wann die Informationen der Öffentlichkeit tatsächlich zugänglich gemacht werden sollen. Zuletzt hatte es vor allem Druck auf Trump gegeben, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu veröffentlichen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu viele Stellen geschwärzt zu haben und manches zurückzuhalten.
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Obama sagte in Podcast, dass Außerirdische „real“ seien
Ex-Präsident Obama hatte vor wenigen Tagen in einem Podcast auf eine entsprechende Frage scherzhaft geantwortet, dass Außerirdische „real“ seien. „Aber ich habe sie nicht gesehen, und sie werden nicht in Area 51 aufbewahrt“, sagte Obama in dem Podcast vom YouTuber Brian Tyler Cohen. „Es gibt keine unterirdische Anlage, es sei denn, es gibt eine riesige Verschwörung, die vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten geheim gehalten wurde.“ Area 51 ist ein mythenumwobenes militärisches Sperrgebiet im US-Bundesstaat Nevada, über das immer wieder in Zusammenhang mit UFOs und Aliens spekuliert wird.
Der Republikaner Trump warf ihm daraufhin am Donnerstag vor, geheime Informationen „preisgegeben“ und damit einen „großen Fehler“ begangen zu haben. Um welche Art angeblich geheimer Informationen es sich dabei handelte, sagte Trump nicht.
News aus den USA
Obama stellte Alien-Aussage: auf Instagram klar
Obama stellte wenige Tage nach seiner allem Anschein nach scherzhaften Äußerung in einem Instagram-Post klar: „Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass es wahrscheinlich ist, dass es da draußen außerirdisches Leben gibt.“ Angesichts der Entfernungen zwischen verschiedenen Sonnensystemen sei es aber wenig wahrscheinlich, dass die Erde von Aliens besucht worden sei. Er selbst habe während seiner Präsidentschaft „keinerlei Beweise dafür gewesen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben. Wirklich!“
os/dpa







