Ein Jahr nach der Bundestagswahl und dem Aus der Ampel-Regierung zeigt eine neue Umfrage, wie die Deutschen die Arbeit der aktuellen Regierung im Vergleich zum Kabinett Scholz bewerten. Im Auftrag der „Bild“ hat das Meinungsforschungsinstitut INSA nachgefragt: Macht es die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) besser als das rot-gelb-grüne Bündnis? Außerdem forschte das Institut nach: Wie schätzen die Bundesbürger die Arbeit an bestimmten Sachthemen ein?

Eine Überraschung zeigt sich im Vergleich der Mandatsträger: Denn die meisten aktuellen Bundesminister schneiden schlechter ab als ihre Vorgänger. Rund 22 Prozent der Befragten antworteten, dass Merz seinen Job besser mache als Scholz seinerzeit. Allerdings gaben 35 Prozent an, Scholz sei der bessere Kanzler gewesen. 33 Prozent sehen laut „Bild“ keine Veränderung.

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Umfrage: So schneidet Merz im Vergleich zu Scholz ab

Lediglich zwei Minister der schwarz-roten Bundesregierung werden von den Befragten besser bewertet als ihre Vorgänger in der Ampel-Koalition: Außenminister Johann Wadephul (CDU) im Vergleich zu Annalena Baerbock (Grüne) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Vergleich zu seiner Vorgängerin Nancy Faeser (SPD).

Auch Sachthemen spielten bei der Befragung eine Rolle. In der Verteidigungspolitik sehen 32 Prozent der Befragten eher eine Verbesserung gegenüber der Ampel-Regierung, 18 Prozent eher eine Verschlechterung. Beim Thema Begrenzung der Migration erkennen 30 Prozent einen positiven Trend, während 22 Prozent eine Verschlechterung wahrnehmen. Umgekehrt schneidet die Ampel-Koalition in der Wahrnehmung der Befragten besser ab, wenn es darum geht, die Konjunktur anzukurbeln, Bürokratie abzubauen und Steuerzahler zu entlasten.

Die Ergebnisse der INSA-Umfrage deuten darauf hin, dass eine Mehrheit der Deutschen die Ampel-Regierung derzeit insgesamt als erfolgreicher bewertet als die schwarz-rote Koalition – für Merz und sein Kabinett keine gute Nachricht.

fmg