Es war eine Meldung, die Anfang November beinahe unterging: Damals hatte die Bundeswehr 14 neue Beschaffungsvorhaben verkündet, darunter die Beschaffung einer neuen Standardpistole. Bislang sind die Soldaten der Bundeswehr mit einer P8 des Herstellers „Heckler & Koch“ ausgerüstet. Das deutsche Rüstungsunternehmen konnte sich bei der internationalen Ausschreibung für einen Nachfolger aber nicht durchsetzen.

Stattdessen soll die Bundeswehr künftig vom tschechischen Hersteller Česká zbrojovka (CZ) beliefert werden. In einer Mitteilung der Bundeswehr heißt es: „Die Pistole P13 wird der Nachfolger der Pistole P8. Sie hat ergonomische Vorteile, das Griffstück der Pistole P13 kann z.B. an die Größe der Hand des Schützen angepasst werden.“
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Beim Hersteller freut man sich ganz offensichtlich über den Großauftrag aus Deutschland. „Wir fühlen uns geehrt, dass die deutsche Bundeswehr CZ als ihrem Partner gewählt hat. Unser Erfolg bei dieser Ausschreibung zur Neubeschaffung einer Dienstpistole ist einer der Bedeutendsten in der modernen Geschichte von CZ“, wird Jan Zajic, Geschäftsführer von CZ, in einer Mitteilung zitiert. Der Auftrag bestätige den hervorragenden Ruf, den die Handwaffen von CZ durch den aktiven Einsatz unter realen Kampfbedingungen erworben hätten.
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P13 von CZ: Hersteller überzeugte auch mit dem Preis
Die als P13 bezeichneten Pistolen für die Bundeswehr basieren laut Hersteller auf dem CZ P-10 C OR (Optic-Ready)-Modell im Farbton Flat Dark Earth (FDE). Es handele sich dabei um eine moderne Dienstpistole mit Schlagbolzenschloss, die für den professionellen Einsatz entwickelt worden und für ihre Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und intuitive Bedienung bekannt sei.
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Ausschlaggebend für den Zuschlag wird neben der Erfüllung der technischen Voraussetzungen auch der Preis gewesen sein. Wie das Branchenportal „hartpunkt.de“ erfahren haben will, soll der Auftrag ein Gesamtvolumen von bis zu 56 Millionen Euro haben. Bis zu 203.000 Pistolen sollen demnach für die Bundeswehr bereitgestellt werden – allerdings in mehreren Schritten. Zunächst sollen 65.000 Pistolen samt Zubehör sowie weiteren Leistungen im Gegenwert von etwa 19 Millionen Euro geliefert werden.
FMG







