Immer wenn man denkt, die Außenpolitik Donald Trumps kann nicht mehr schlimmer werden, wird sie schlimmer. Die Ignoranz und Gefährlichkeit des 28-Punkte-Kapitulations-Plans, den das Weiße Haus der Ukraine aufzwingen will, ist der stichhaltigste Beleg dafür, dass der US-Präsident Kiew, Europa und die Weltöffentlichkeit an der Nase herumgeführt hat.
Alles, was diese Regierung seit Amtsantritt im Januar unternahm oder in Aussicht stellte, um der Ukraine zu helfen, war nur eine Illusion, eine zynische Show.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
In Wahrheit wollten Trump und sein Vizepräsident JD Vance, der um die Nachfolge 2028 bettelt, immer, dass Russland die Oberhand behält und die Ukraine zu Putins Mündel wird.
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Mit einer Besonderheit: Amerika (heißt: Trump, sein Familien-Clan, ihm gefügige Oligarchen und Netzwerke) muss an einem Friedens-Deal kräftig mitverdienen. Genau dafür sind in dem erkennbar aus russischer Feder inspirierten Dokument die Weichen gestellt.
Dass der Plan einen erneuten russischen Angriff auf die Ukraine in wenigen Jahren vorzeichnet, dass er Putin in Europa de facto in die Pole-Position für einen Flächenbrand bringt, schert Trump nicht.
Er ist einfach nur des Krieges überdrüssig. Er ist es leid, danach gefragt zu werden. Er will nur, dass es vorbei ist.

Ein Kiew, das militärisch nicht so schlecht zurecht ist, um jetzt aufzugeben, ist Trump und seinen Handlangern (Witkoff, Vance und Marco Rubio, der sich gerade mit widersprüchlichen Aussagen lächerlich macht) ein Dorn im Auge.
Trump ist heute wieder da, wo er vor neun Monaten bei dem schamlosen Überfall auf Präsident Selenskyj im Oval Office war: tief in Putins Schoß.
Wann begreifen die Europäer endlich, dass in Washington Verräter an der Freiheit, Verräter an der Anständigkeit am Werk sind?






