Die US-Küstenwache sorgt gerade für Diskussion: Ab dem 15. Dezember will sie das Hakenkreuz nicht mehr als explizites Hasssymbol einstufen, sondern es nur noch als „potenziell spaltend“ betrachten. Auch andere umstrittene Symbole wie Galgen (ein Symbol des Hasses gegen Afroamerikaner), die im Ku-Klux-Klan und in der Symbolik der Konföderiertenflagge verwendet werden, und die Konföderiertenflagge werden in ihrer Bewertung herabgestuft. Zwar bleiben sie weiterhin verboten, aber in historischen Kontexten oder als Teil von Kunstwerken können sie in bestimmten Fällen erlaubt sein. Außerdem wird der Begriff „Hassvorfall“ künftig komplett aus den Richtlinien gestrichen.
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Nicht alle sind mit dieser Entscheidung glücklich. Senatorin Jacky Rosen aus Nevada kritisiert die neuen Regeln in der US-Zeitung scharf: „In einer Zeit, in der der Antisemitismus steigt, sendet die Lockerung von Richtlinien zur Bekämpfung von Hassverbrechen die falsche Botschaft und gefährdet die Sicherheit der Küstenwache.“ Auch ein anonymer Beamter zeigt sich besorgt. Besonders die neue 45-Tage-Frist für das Melden solcher Vorkommnisse sieht er kritisch. „Wie sicher fühlt man sich, wenn man auf See ist und merkt, dass der Kamerad, mit dem man die nächsten 60 Tage verbringt, ein Hakenkreuz in seiner Koje hat?“, fragt er.
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Die Änderungen stehen im Kontext der Politik der Trump-Regierung, die die Vorschriften gegen Schikanen und Belästigungen im Militär entschärfen will. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte kritisiert, dass die bisherigen Richtlinien „zu weit gefasst“ seien. Admiral Kevin Lunday, amtierender Kommandant der Küstenwache, betonte jedoch in einer Stellungnahme, dass Symbole wie Hakenkreuze und Galgen weiterhin gegen die Kernwerte der Organisation verstoßen würden. Er versprach: „Die Zurschaustellung oder Förderung solcher Symbole wird immer gründlich untersucht und streng geahndet.“








