Sechs von zehn Menschen in Deutschland fürchten, im kommenden Winter mehr Geld fürs Heizen ausgeben zu müssen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Appinio im Auftrag von Aira, deren Ergebnisse dieser Redaktion vorliegen. Demnach erwarten 41,7 Prozent der Befragten etwas höhere Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr, 19,2 Prozent gehen sogar von deutlich höheren Kosten aus. 29,3 Prozent erwarten, dass ihre Ausgaben fürs Heizen etwa gleich bleiben, nur 3,7 Prozent rechnen mit geringen oder gar deutlichen Ersparnissen.
Bei der Frage, welches Heizungssystem die Befragten für das zuverlässigste und zukunftsfähigsten halten, landete knapp die Gasheizung auf Platz 1. Sie wurde von 21 Prozent der Teilnehmenden genannt. Fast ebenso viel Vertrauen gibt es gegenüber Wärmepumpen (18,4 Prozent) und Fernwärme (18,2 Prozent). Hybridlösungen (11,4 Prozent), Ölheizungen (7,5 Prozent) und Biomasse-Heizungen (6,4 Prozent). Immerhin 16,2 Prozent gaben allerdings auch an, dazu keine Aussage machen zu können.
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Heizung: Nur jeder Zehnte glaubt an verlässliche Rahmenbedingungen
Das spricht für eine Verunsicherung, die sich auch in den Antworten auf eine andere Frage spiegelt. Nur eine Minderheit von knapp 10 Prozent der Befragten hat Vertrauen, dass die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schafft, wenn es um Heizen und Energieversorgung geht. 36 Prozent zeigten sich unsicher. Mehr als Hälfte hat dieses Vertrauen eher nicht (24,1 Prozent) oder sogar gar nicht (26,6 Prozent).
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Die Online-Erhebung wurde im September durchgeführt, ausgewertet wurden die Antworten von 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das schwedische Unternehmen Aira, das die Umfrage in Auftrag gegeben hat, bietet auch in Deutschland Wärmepumpen-Systeme an.




