Vor wenigen Wochen hatte er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. An diesem Wochenende informierten die Freien Demokraten, dass Marc Lürbke am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 48 Jahren verstorben sei.
Lürbke, geboren in Arnsberg, Bankkaufmann und Bundeswehr-Reserveoffizier, engagierte sich in unterschiedlichen Funktionen in der Paderborner FDP, gehörte dem Landesvorstand seiner Partei an, war zuletzt Fraktionsvize der FDP-Landtagsfraktion und innenpolitischer Sprecher. Der Familienvater war in der Landespolitik bekannt für eine klare Haltung und für prägnante Aussagen in innenpolitischen Fragen.
„Klarer Fokus auf Rechtsstaatlichkeit“: FDP-Landeschef Henning Höne über Marc Lürbke
„Die FDP-Landtagsfraktion und die Freien Demokraten in NRW trauern um Marc Lürbke. Mit ihm verlieren wir einen hochgeschätzten Kollegen und Freund“, teilte am Sonntag der FDP-Landesvorsitzende und Landtagsfraktionschef Henning Höne mit. Über viele Jahre habe Marc Lürbke sich „mit einem klaren Fokus auf Rechtsstaatlichkeit, innere Sicherheit und individuelle Freiheit“ in der Landespolitik engagiert. „Dass er den Kampf gegen diese tückische Krankheit verloren hat und viel zu früh verstorben ist, reißt eine tiefe Lücke“, so Höne weiter.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) beschrieb Lürbke am Sonntag als leidenschaftlichen Parlamentarier.„Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer habe ich vom Tod des Landtagsabgeordneten Marc Lürbke erfahren. Sein viel zu früher Tod nach schwerer Krankheit erfüllt mich mit aufrichtigem Mitgefühl. Ich denke an seine Familie, vor allem an seine beiden noch jungen Söhne“, teilte Wüst mit. „Der Verlust von Marc Lürbke schmerzt und macht uns betroffen. Er war ein leidenschaftlicher Parlamentarier, der sich mit großem Einsatz, fachlicher Expertise und klarer Haltung in die politischen Debatten unseres Landes eingebracht hat.“


