Lässt Kim den Gipfel platzen?
Peking/Berlin.
Es ist ein nervenaufreibender Zickzackkurs: Vier Wochen vor dem geplanten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber, Kim Jong-un, schürt Pjöngjang Zweifel am Zustandekommen des historischen Treffens. Sollten die USA weiter darauf bestehen, dass Nordkorea sein Atomprogramm aufgibt, müsse über die Begegnung noch einmal nachgedacht werden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA den ersten Vize-Außenminister, Kim Kye-gwan. Für Mittwoch angesetzte Gespräche mit ranghohen Vertretern Südkoreas ließ Nordkorea unter Verweis auf ein gemeinsames US-südkoreanisches Militärmanöver bereits platzen.

