Trump warnt den „Raketenmann“
New York. .
Wenn hinter der Glasfassade der Vereinten Nationen in New York das alljährliche Getümmel der Weltenlenker losgeht, ist an alles gedacht. Auch an die Trockenheit, die unwillkürlich im Mund einziehen kann, wenn man zum ersten Mal vor den Regierungschefs und Außenministern von mehr als 190 Ländern redet. Darum stehen links und rechts auf dem marmorumkleideten Rednerpult des großen Sitzungssaals Karaffen mit Wasser. Donald Trump rührt sie während seiner fast 45-minütigen Ansprache (erlaubt sind 15) nicht einmal an. Amerikas Präsident ruht trotz des permanenten Gestikulierens völlig in sich, als er vor der UN-Generalversammlung sein Weltbild entwirft. Und dabei in selten gehörter Schärfe die „Feinde“ von Fortschritt und Wohlstand abkanzelt. Gesondert Nordkorea und Iran. Beide Staaten identifizierte er als akute Bedrohung für den Weltfrieden.

