Attacken
Datenschützer kritisieren Fahndungsmethode nach Autobahn-Schüssen
Wiesbaden. Nach der Festnahme des mutmaßlichen Autobahn-Schützen gibt es Streit um die Ermittlungen: Mit Mautdaten hätte man den Fall früher beenden können, meint das Bundeskriminalamt. Nun habe man selber aufwendig Kennzeichen-Lesegeräte einsetzen müssen. Datenschützer halten dies für rechtlich wackelig.

Fünf Jahre lang dauerte die Serie von Schüssen auf Lastwagen auf deutschen Autobahnen. Das BKA sagt, der Fall hätte wohl schneller gelöst werden können, wenn die Ermittler auf die Daten der Maut-Firma Toll Collect hätten zugreifen dürfen.© dpa




