Arktis
So jagen Firmen nach dem Erdöl unter dem ewigen Eis
Bremerhaven.. Shell darf und Gazprom möchte nach Erdöl in der Arktis bohren. Umweltschützer warnen vor den Risiken. Extreme Wetterbedingungen, das Eis und lange Dunkelphasen ließen Aufräumarbeiten nach einem Ölunfall zu einer schier nicht zu bewältigenden Sisyphos-Aufgabe werden.

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Der Ölteppich im Golf von Mexiko breitet sich weiter aus. Er ist mittlerweile dreimal größer als zunächst angenommen. © AFP | AFP

Diese Satelitenbilder vom Wochenende zeigen,...© AFP | AFP

...wie sich das Öl auf die Küste von Louisiana zubewegt.© AFP | AFP

Auf der Bohrinsel "Deep Water Horizon" hatte sich am 20. April eine Explosion ereignet...© AP | AP

...zwei Tage später versank sie im Meer. © AP | AP

Seither strömt unaufhörlich Öl...© AP | AP

...in den Golf von Mexiko und...© AFP | AFP

...bedroht die Küsten von Louisiana, Florida, Alabama und Mississippi.
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Inzwischen soll der Ölteppich eine Ausdehnung von mindestens 9000 Quadratkilometern erreicht haben.© AFP | AFP

Starke südöstliche Winde trieben erste Ölschlieren in das Küstengebiet um das Mississippi-Delta.© AFP | AFP

Die Plattform wird vom Ölkonzern BP betrieben.© AP | AP

Durch das geborstene Bohrloch in 1500 Metern Tiefe treten jeden Tag 800.000 Liter Öl aus.© AP | AP

Von der US-Navy wurden 18 Kilometer aufblasbare Ölsperren...© AFP | AFP

...und Geräte zum Abschöpfen des Öls in die Region geschickt.© AP | AP

Sie sollen verhindern,...© AFP | AFP

...dass das Öl an Land kommt.© AFP | AFP

Auch in New Orleans liegen die Sperren bereit. © AFP | AFP

Starker Seegang und kräftige Winde haben die Installation der Barrieren aber behindert.© AFP | AFP

Mitglieder der US-Armee haben vor der Küste in Alabama...© AP | AP

...Container installiert, die das Öl absorbieren sollen.© AP | AP

Hunderte Kilometer Küste mit einem einzigartigen Ökosystem... © AP | AP

...aus Marschlandschaften und seltener Fauna sind unmittelbar bedroht.© AP | AP

Vor allem vorgelagerte Inseln mit einer reichen Tierwelt sind zuerst bedroht.© AFP | AFP

Erste Vögel mit ölverschmiertem Gefieder wurden bereits entdeckt.© AP | AP

Ob auch diese Schildkröte...© AP | AP

...sowie erste, tot an Land gespülte Fische durch das Öl gestorben sind,...© AP | AP

...sollen diese und andere Wissenschaftler klären.© AP | AP

In Florida, Alabama und Mississippi ist die Fischerei in Gefahr, die das Hauptstandbein der örtlichen Wirtschaft ist. © AFP | AFP

Die Fischerboote dürfen momentan nicht auslaufen.© AP | AP

Gesperrter Stapellauf in Mississippi.© AP | AP

Dieser Fischer hat Angst, vorerst einen der letzten Rotbarsche aus dem Mississippi gezogen zu haben.© AFP | AFP

"Obama, schick uns Hilfe" - fordern Bewohner der betroffenen Gebiete auf diesem Schild.© AP | AP

Für den US-Präsidenten Barack Obama könnte die Umweltkatastrophe zum persönlichen Problem werden. Nach Kritik am Krisenmanagement der Regierung,...© AFP | AFP

...besuchte er am Sonntag die betroffenen Gebiete in Louisiana und sprach zudem mit Mitgliedern der Küstenwache.© AFP | AFP

Die ersten Ausläufer des Ölteppichs erreichten am Freitag die Küste Louisianas.© AFP | AFP

Am Freitag hat auch Florida den Notstand ausgerufen. Wissenschaftler fürchten, dass das Öl in Meeresströmungen kommen könnte, die es innerhalb kürzester Zeit bis zur Küste des Sonnenstaates spülen.© AP | AP

Die Tiere in den Sümpfen entlang des Mississippis sind bedroht.© AFP | AFP

Den Fischern bleibt derzeit nichts anderes übrig als zu warten. Der Ölkonzern BP will die Männer...© AFP | AFP

...als Hilfen zum Beseitigen des Ölteppichs rekrutieren. Das Treffen fand in einer Sporthalle einer örtlichen Highschool statt. Die Heimmannschaft heißt ausgerechnet "The Oilers", die Öler.© AFP | AFP

