In Südchina ist nach starken Regenfällen ein Damm am Liulan-Stausee in Nanning, Region Guangxi, gebrochen. In den betroffenen Gebieten gilt deshalb die höchste Hochwasser-Warnstufe. Der Dammbruch ereignete sich am Montagmorgen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf lokale Behörden berichtet. Katastrophenschutz, Feuerwehr und Wasserbehörden seien mobilisiert worden. Angaben zu möglichen Opfern nannte Xinhua zunächst nicht.

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Bereits seit Samstag seien weite Teile Nannings von Starkregen getroffen worden, in einigen Gebieten habe es außergewöhnlich heftige Niederschläge gegeben. Xinhua veröffentlichte Bilder von überfluteten Gebieten unterhalb des Stausees. Weitere Aufnahmen zeigten überflutete Straßen und im Wasser stehende Fahrzeuge. In sozialen Medien waren auch Videos von sturzflutartigen Überschwemmungen in der Region zu sehen.
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Hochwasser in China: Behörden warnen vor weiteren starken Regenfällen
Auch in anderen Teilen Chinas blieb die Hochwasserlage angespannt. Die Behörden warnten vor weiteren starken Regenfällen und erhöhten in mehreren Regionen die Hochwasser-Alarmstufen. Betroffen waren unter anderem auch die ostchinesischen Provinzen Anhui und Shandong.
In China kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu schweren Überschwemmungen und Hochwasser. In diesem Jahr rechnen Meteorologen wegen des Klimaphänomens El Niño mit einem erhöhten Risiko für Extremwetter.
lore/dpa




