Alarm am Donnerstagvormittag an der Grundschule Butzweiler in Rheinland-Pfalz: Während des Unterrichts brannte plötzlich das Handy einer Mutter, die im Rahmen eines Projektunterrichts im Klassenzimmer anwesend war. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Smartphone, das sich in der Handtasche der Frau befunden hatte, löschen. Allerdings wurden mehrere Schülerinnen und Schüler sowie die Mutter verletzt. Sie hatten das verwendete Löschpulver eingeatmet und klagten im Anschluss über Atemprobleme. Die Betroffenen wurden vor Ort medizinisch erstversorgt.

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Keine der Personen musste laut Polizeidirektion Trier für eine weitere Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Abschluss der Lüftungs- und Einsatzmaßnahmen konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden.

Smartphones können sich bei hohen Temperaturen selbst entzünden

Technikexperten warnen davor, dass Handys bei großer Hitze im Sommer Schaden nehmen können. Bei Temperaturen über 35 Grad sind vor allem die flüssigen Elektrolyte in den Akkus gefährdet. Die verbauten Lithium-Ionen-Akkus können sich so stark erhitzen, dass das Gerät dauerhaft Schaden nimmt oder sich sogar selbst entzündet. Das Handy sollte deshalb bei hohen Temperaturen niemals direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

tok