Ein Vermisstenfall beschäftigt Deutschland und die Schweiz: Seit zwölf Tagen fehlt von Abrar Bin Ramadan jede Spur. Die Sorge ist groß, dass die Medizinstudentin, die in Chemnitz (Sachsen) aufgewachsen ist, in den Schweizer Alpen einen Unfall hatte oder ihr etwas anderes zugestoßen ist.

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Laut der Kantonspolizei Bern ist die junge Frau am 2. Mai gegen 9.30 Uhr in einen Zug Richtung Interlaken gestiegen. Sie habe vom Harder Kulm auf das etwa 2100 Meter hohe Augstmatthorn in den Emmentaler Alpen wandern wollen. Die Route gilt als anspruchsvoll. Es ist jedoch nicht klar, ob sie die Wanderung tatsächlich angetreten hat. Zuletzt sei sie im Zug auf Höhe Spiez gesehen worden. Seitdem gilt sie als vermisst, es gibt keinen Kontakt zu ihr.

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Ein Fahndungsaufruf der Kantonspolizei zeigt ein Foto von Abrar Bin Ramadan. Demnach spricht die Deutsche mit libyschen Wurzeln Deutsch und Arabisch, ist 170 cm groß, hat eine schlanke Statur und trägt ein schwarzes Kopftuch. Am Tag ihres Verschwindens habe sie eine dunkle lange Hose und weiße Turnschuhe getragen. Zudem habe sie einen schwarzen Rucksack dabei gehabt.

FMG/pvt