Zwei Menschen starben, als die Air-Canada-Maschine am Sonntagabend auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia mit einem Feuerwehrwagen kollidierte. Doch Flug 8646 brachte auch eine Überraschung hervor: Flugbegleiterin Solange Tremblay überlebte die Katastrophe mit ein paar Knochenbrüchen, obwohl sie samt ihres Sitzes 100 Meter aus dem Flugzeug geschleudert worden war. Ihre Tochter spricht von einem „absoluten Wunder“.

USA: Wunder bei Flugzeug-Unfall – Stewardess überlebt mit Knochenbruch

Für Pilot und Co-Pilot kam jede Hilfe zu spät. Sie starben, als die Spitze des Jets bei der Landung in das Feuerwehrfahrzeug krachte. Zudem wurden 39 Menschen verletzt. Die meisten hätten das Krankenhaus bereits wieder verlassen können. Unter den Verletzten ist auch Stewardess Solange Trembley. Ihre Tochter Sarah Lépine wird von „The Guardian“ zitiert: „Es ist ein absolutes Wunder. Beim Aufprall wurde ihr Sitz über 100 Meter weit aus dem Flugzeug geschleudert. Man fand sie, und sie war noch immer angeschnallt.“ Sie habe einen Schutzengel gehabt, ist sich die Tochter sicher. „Es hätte viel schlimmer kommen können.“

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Lepine gab weiter an, ihre Mutter sei aufgrund eines Beinbruchs ins Krankenhaus gebracht worden. Sie habe aber wohl mehrere Brüche erlitten. Trembley sei bereits seit 26 Jahren als Flugbegleiterin bei der kanadischen Fluggesellschaft tätig. Die in Montreal ansässige Airline habe laut „The Guardian“ keine Stellungnahme zu ihrer Mitarbeiterin abgegeben. Aber mehrere Mitarbeiter bestätigten die Einzelheiten des Vorfalls.

Zwei Piloten sterben bei Kollision von Regionaljet mit Einsatzfahrzeug

Laut dem Medienbericht soll es sich bei den beiden toten Piloten um den 30-jährigen Antoine Forest aus Coteau-du-Lac, einer Stadt südwestlich von Montreal, handeln. Der andere Pilot sei Mackenzie Gunther, heißt es.

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Wie berichtet wurde, ereignete sich der Vorfall um 23.40 Uhr (Ortszeit) auf einer Landebahn im Stadtteil Queens. Der Regionaljet war aus dem kanadischen Montreal gekommen, als es zur Kollision mit dem Einsatzfahrzeug auf der Landebahn kam. Bei der Maschine handelt es sich um einen Regionaljet des Typs Bombardier CRJ-900. An Bord befanden sich rund 100 Passagiere. Die Ursache des Unfalls ist bislang ungeklärt. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

„Stopp, Lkw 1. Stopp“

Wie der Guardian weiter berichtet, geben die Aufzeichnungen der Flugsicherung erste Erkenntnisse über die letzten Sekunden vor dem Unglück. Kurz vor dem Zusammenstoß sei zu hören gewesen, wie Mitarbeiter per Funk einem Fahrzeug die Erlaubnis erteilten, einen Teil der Start- und Landebahn zu überqueren, und dann versuchten, es anzuhalten. „Stopp, Lkw 1. Stopp!“, sei dann in der Funkmeldung zu hören gewesen. Gleichzeitig habe der Lotse versucht, das einfliegende Flugzeug von der Landung abzuhalten.

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Nach der Kollision scheinen von LiveATC veröffentlichte Audioaufnahmen zu zeigen, wie die Fluglotsen den Vorfall besprechen. Ein Fluglotse sagte, der Aufprall sei „nicht schön anzusehen“ gewesen. Ein anderer antwortete: „Ja, ich weiß, ich war ja da. Ich habe versucht, jemanden zu erreichen … wir hatten vorhin einen Notfall. Ich habe Mist gebaut.“ Und ein anderer erwidert: „Nee, Mann, du hast dein Bestes gegeben“, sagt der andere Kontrolleur in der Aufnahme.