Erst Crocs und nun auch noch Pyjamas? Der Flughafen in Tampa (Florida) hat mit einem Beitrag beim Kurznachrichtendienst X für Aufsehen gesorgt. Unter der Überschrift „We’ve seen enough. „We’ve had enough“ („Wir haben genug gesehen, wir haben genug“) verkündete das Presseteam: „Es ist Zeit, Pyjamas am Flughafen in Tampa zu verbieten.“ Nachdem zuvor bereits erfolgreich Crocs verbannt worden seien, sei es jetzt an der Zeit, eine noch viel größere Krise anzugehen. Der Beitrag sorgte schnell für hitzige Debatten in den Kommentarspalten – grundlos, wie sich herausstellen sollte.
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Flughafen in Tampa klärt auf: Pyjama- und Crocs-Verbot nicht ernst gemeint
Der Beitrag sei mehr ein „humorvoller, satirischer Inhalt“ und spiele auf die anhaltenden Modedebatten am Reisetag an, erklärte ein Flughafensprecher gegenüber „The Independent“. „Der Wahnsinn hat heute ein Ende“ war eine der drastischen Formulierungen in dem Beitrag – wohl mit dem Ziel, zu polarisieren. Was am Ende auch gelang. Allein bei X haben mittlerweile mehr als acht Millionen Menschen die nicht ganz ernst gemeinte Ankündigung gesehen.
Einige von ihnen nahmen das Pyjama- und Crocs-Verbot, insbesondere an einem staatslich betriebenen Flughafen, dann auch ziemlich ernst. So kommentierte ein Nutzer: „Ich bin auch dafür, dass Menschen am Flughafen keinen Schlafanzug tragen sollten. Aber vom Staat aufdiktiert? Nein, absolut nicht.“ Andere wiederum verstanden zwar die sarkastische Intention, konnten aber nicht mitlachen: „Bevor sich Flughäfen darüber lustig machen, was wir tragen, sollten sie die Reiseerfahrung beim Fliegen erst einmal angenehmer machen.“
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Es ist nicht das erste Mal, dass der Tampa International Airport in den sozialen Medien für verwunderte Blicke und Lacher sorgt. Hinter den witzigen Einfällen bei X, Instagram und Co. steckt C.J. Johnson, ein Social-Media-Experte, der aufgrund seiner humorvollen Beiträge für den Flughafen bereits in US-Medien porträtiert wurde.
rk




