Tausende Menschen haben am Donnerstagabend im südspanischen Huelva an einer Trauermesse für die Opfer des Zugunglücks von Adamuz teilgenommen. Neben zahlreichen Regierungsvertretern waren auch der spanische König Felipe VI. mit Gattin Letizia unter den Gästen.
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Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Adamuz in der Provinz Córdoba waren vor knapp zwei Wochen 45 Personen ums Leben gekommen – mehr als 126 wurden teils schwer verletzt. Die meisten Opfer stammten aus der Küstenstadt Huelva.
Papst Leo XIV. kondoliert bei bewegender Messe für die Opfer

Zu Beginn des Trauergottesdienstes unter Leitung von Huelvas Bischof Santiago Gómez übermittelte Erzbischof Luis Argüello, Vorsitzender der katholischen Spanischen Bischofskonferenz, den Trauernden die Anteilnahme von Papst Leo XIV. Zum emotionalsten Moment der Messe wurde die Verlesung der 27 Namen der Verstorbenen aus der Region.
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Bischof Gómez sagte in seiner Predigt: „Diese Tragödie hat uns wie ein unerwarteter Schlag getroffen.“ Er spreche den Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus und bete für die Toten. Der Bischof forderte zudem eine gründliche Untersuchung des Unfalls, um solche Tragödien in Zukunft zu vermeiden.
Gedenkgottesdienst findet wegen großer Trauergemeinde in Sportarena statt
Wegen der großen Zahl der rund 4.300 Trauernden und weiterer offizieller Gäste wurde der Gottesdienst nicht in der Kathedrale der Stadt abgehalten, sondern in einer Sportarena. An der Messe, die live im spanischen Fernsehen übertragen wurde, nahmen auch zahlreiche Überlebende des Zugunglücks teil.
Das Unglück von Adamuz ist nicht das einzige, das Spanien in diesem Monat schockiert hatte. Insgesamt sind innerhalb von fünf Tagen drei Unfälle zu melden, bei denen Züge verwickelt waren. Bei der jüngsten Tragödie war nahe der südöstlichen Hafenstadt Cartagena ein Zug mit einem Kran kollidiert.
KNA/jle




