Sie galt als die weltweit schlaueste Affen-Dame: Ai, die in Westafrika geboren wurde und 1977 zu ihrer Erforschung an ein Forschungsinstitut in Kyoto in Japan kam, konnte Farben unterscheiden, zählen und benutzte sogar zur Flucht aus ihrem Käfig einen Schlüssel. Jetzt ist die Schimpansin, die nahezu ihr ganzes Leben in Gefangenschaft verbrachte, im Beisein ihrer Pfleger im Alter von 49 Jahren gestorben.

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Das Kyoto University‘s Center for the Evolutionary Origins of Human Behavior erklärt laut einem BBC-Beitrag, Ai sei an Altersschwäche und Organversagen gestorben. Bereits am 9. Januar 2026 habe ihr Herz aufgehört zu schlagen. Als Kernelement des Projekts zur Erforschung ihres Gedächtnisses und ihrer Intelligenz gab man dem Affen nach und nach immer mehr Aufgaben. Im Alter von 18 Monaten bekam sie eine Tastatur, die mit einem Computer verbunden war. Damit trainierten und überwachten die Forscher ihre Fortschritte. Mit fünf Jahren konnte sie die Nummern von 1 bis 6 durch Zeigen aufzählen. Zudem war die Schimpansin in der Lage, 300 Objekte und etliche Farben zu unterscheiden.

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Affen-Dame Ai zeichnet und nutzt Schlüssel, um aus Käfig zu entkommen

Ai (japanisch für „Liebe“) habe außerdem chinesische Schriftzeichen und Buchstaben gelernt. Besonders an Ai sei zudem gewesen, dass sie gern gezeichnet und gemalt habe. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Affen-Dame ganz ohne Aufforderung oder Belohnung durch Futter Stifte benutzte und auf weißem Papier herumkritzelte. Wie das japanische Medienportal Kyodo berichtet, sei Ai einst mit anderen Primaten aus ihrem Käfig ausgebrochen, indem sie einen Schlüssel benutzt habe.

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Und: Ai war Mutter. Im Jahr 2000 brachte sie Sohn Ayumu zur Welt. Auch er ist für sein bemerkenswertes Gedächtnis bekannt.