Zu Beginn des neuen Jahres bietet sich am 3. Januar 2026 mit dem Wolfs-Supermond ein außergewöhnliches astronomisches Schauspiel. Der für den Monat Januar charakteristische Wolfsmond fällt dabei mit zwei weiteren Himmelsereignissen zusammen, wodurch es zu einem besonders ausgeprägten Helligkeitseffekt bei der Beobachtung des Mondes kommt, wie Sciencealert berichtet.

Super-Wolfsmond zum Start des Jahres

Als Wolfsmond wird der erste Vollmond eines Jahres bezeichnet. Die Bezeichnung geht auf nordamerikanische indigene Kulturen zurück, bei denen das verstärkte Heulen der Wölfe während der kalten und langen Januarnächte als besonders prägendes Naturphänomen wahrgenommen wurde. Diese kulturhistorische Benennung hat sich bis in die Gegenwart erhalten. Im deutschsprachigen Raum wird der erste Vollmond des Jahres zudem als Hartmond oder Eismond bezeichnet. Dabei handelt es sich um Bezeichnungen, die sich auf die stark gefrorenen Böden dieser Jahreszeit beziehen.

Das Jahr 2026 weist die Besonderheit auf, dass insgesamt dreizehn Vollmonde auftreten und der Wolfsmond mit zwei weiteren astronomischen Ereignissen zusammenfällt. Am 3. Januar 2026 erreicht der Mond sein Perigäum, also den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn, mit einer Distanz von etwa 362.312 Kilometern. Dadurch erscheint er am Himmel größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond.

Kurz zuvor tritt zudem das Perihel der Erde ein, der Punkt ihrer Umlaufbahn, an dem sie der Sonne am nächsten ist. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Erde rund 3,4 Prozent näher an der Sonne als an ihrem sonnenfernsten Punkt. Infolgedessen erreicht etwas mehr Sonnenlicht das Erde-Mond-System, was die wahrgenommene Helligkeit des Mondes zusätzlich erhöht. Zusammengenommen führen diese Faktoren zum Eindruck eines besonders leuchtstarken Super Wolfsmondes.

Wann wird der Wolfs-Supermond zu sehen sein?

Im Januar erreicht der Vollmond am Samstag, dem 3. Januar, seine vollständige Ausprägung während der Tagesstunden. Konkret tritt der exakte Vollmond um 11.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit ein. Unabhängig davon wird der Mond auch in den Nächten unmittelbar vor und nach diesem Datum besonders hell und eindrucksvoll am Himmel erscheinen.

Weihnachtswunder: Wann gibt es den nächsten Supermond?

In jüngerer Zeit traten mehrere Supermonde in vergleichsweise kurzen zeitlichen Abständen auf. Auf den Erntemond im Oktober, den Bibermond im November und den Kalten Mond im Dezember folgt nun der bevorstehende Wolfs Supermond. Der nächste Supermond wird anschließend ein besonderes astronomisches Ereignis darstellen, da er am 24. Dezember 2026, dem Heiligen Abend, zu beobachten sein wird und damit ein seltenes weihnachtliches Himmelsschauspiel bietet.