Die Stadt Lübeck hat ihrem Blitzer vor dem Weihnachtsmarkt am historischen Burgtor unfreiwillig den Titel „Deutschlands kurioseste Radarfalle“ beschert. Der Blitzer löst bei jeder Bewegung aus, also ab 0 km/h. Er soll nämlich gar keine Verstöße gegen die Geschwindigkeit messen, sondern für mehr Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt am Koberg dienen.

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Installiert wurde das mobile Gerät im Rahmen des Sicherheitskonzepts für den Lübecker Weihnachtsmarkt. Am historischen Burgtor gilt seit Eröffnung des Marktes am Koberg von 10.30 bis 22 Uhr ein Durchfahrtsverbot.
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Allerdings kam es laut Mitteilung der Stadt an der Großen Burgstraße „immer wieder durch waghalsige Wendemanöver zu gefährlichen Verkehrssituationen und –behinderungen am Koberg“. Und da entstand die Idee, die Radarfalle zu installieren.
Sie soll verhindern, dass sich Autofahrer doch irgendwie durch die schmale Gasse in der Lübecker Alstadt schleichen wollen. Der Blitzer misst dabei keine Tempoverstöße, löst aber bei jeder Bewegung aus. Ob Fußgänger, Radfahrer, Jogger, vorbei spazierender Hund – jeder wird registriert. Schnell machte der skurrile Blitzer in den sozialen Medien die Runde, sodass viele Menschen für TikTok, Instagram und Co. ein Foto mit dem zweckentfremdeten Gerät machen wollten.
„Die Lübecker Weihnachtsmärkte werden dieses Jahr umfangreicher abgesichert als zuvor“, erklärte die Stadt in einer Mitteilung. Gemeinsam mit Ordnungsamt, Poilizei und Veranstalter habe man ein Sicherheitskonzept entwickelt, „in das konzeptionell alles Denkbare eingeflossen ist“. Allerdings!
rk







