Bei einer Preisverleihung des Medienverbands der freien Presse (MVFP) ist Verbandschef und Burda-Manager Philipp Welte überraschend selbst ausgezeichnet worden. „Am 31.12. dieses Jahres geht deine tolle Amtszeit als Vorstand des Burda-Verlages und als CEO von Burda Media zu Ende. Du wechselst in den Verwaltungsrat von Burda und scheidest damit aus dem operativen Geschäft aus“, sagte Jochen Beckmann, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe. „Burda ohne Philip Welte ist nicht Burda.“

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Er betonte, was Welte geleistet habe, könne man kaum beschreiben. „Wir sind hier beim Pressefreiheitspreis, beim Medienverband der Freien Presse und es gibt, glaube ich, keinen in unseren Reihen, der hier ist, der sich in den vergangenen Jahren so intensiv für die freie, unabhängige Presse eingesetzt hat, wie Philipp Welte.“
Beckmann überreichte ihm eine Goldene Kamera für sein Lebenswerk. Die Goldene Kamera war ein deutscher Film- und Fernsehpreis, der bis 2019 von der Funke Mediengruppe verliehen wurde, zu der auch diese Redaktion gehört. Welte zeigte sich sichtlich bewegt, als er den Preis entgegennahm.
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Bewegter Moment bei der Preisübergabe
Er habe mit 15 angefangen, in einer kleinen Tageszeitung zu arbeiten, berichtete Welte. „Heute habe ich das große Glück über lange Jahre einen wunderbaren großen Magazinverlag führen zu dürfen. Und diese Verantwortung endet an diesem Jahr“, sagte der Burda-Manager. „Was nie enden wird, ist meine Liebe für diese Branche, meine Liebe zum Journalismus und meine Liebe zu diesen wunderbaren Menschen, die diese Branche wirklich so reichhaltig, so wunderbar machen.“
Zuvor waren Auslandskorrespondentin Susanne Koelbl und den Kriegsreporter Paul Ronzheimer mit dem Preis für ihren Einsatz für die Pressefreiheit ausgezeichnet worden.
FMG/dpa





