In Kenia ist ein kleines Safari-Flugzeug verunglückt. Das teilte die Fluggesellschaft Mombasa Air Safari in einer Erklärung auf Instagram mit. Demnach war die Cessna 208 Caravan auf dem Weg vom beliebten Beach Ressort Diani südlich von Mombasa nach Kichwa Tembo im Masai Mara Reservat. Laut der Airline gibt es keine Überlebenden. Unter den elf Toten sind zwei Deutsche, acht ungarische Touristen sowie der kenianische Pilot.

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Laut der Airline soll das Flugzeug kurz nach dem Start plötzlich an Höhe verloren haben und in einem Waldgebiet abgestürzt sein. Wie Stephen Orinde, Kommissar des Kwale County, der BBC sagte, soll sich der Absturzort etwa zehn Kilometer entfernt von der Stadt Kwale befinden. Bilder lokaler Medien zeigen brennende Trümmer an der Absturzstelle.

Bei der abgestürzten Maschine handelt es sich um eine 18 Jahre alte Cessna 208B Grand Caravan mit zwölf Sitzen. Flugzeuge von diesem Typ sind in Kenia sehr beliebt, da sie auch auf kurzen Pisten starten und landen und damit auch abgelegene Flugplätze anfliegen können. Die verunglückte Maschine war wohl seit 2013 im Einsatz für Mombasa Air Safari, um Touristen von der Küste zu den Nationalparks im Landesinneren zu fliegen. Vor dem Absturz waren keine Zwischenfälle mit ihr bekannt.

Flugzeugabsturz in Kenia: War schlechtes Wetter die Ursache?

Direkt nach dem Absturz wurde mit den Ermittlungen zur Ursache begonnen. Laut Kwale County-Kommissar Orinde könnte schlechtes Wetter für das Unglück verantwortlich sein. „Das Wetter ist hier im Moment nicht sehr gut. Seit dem frühen Morgen regnet es und es ist sehr neblig, aber wir können nicht vorgreifen“, sagte er.

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Auch die Fluggesellschaft will sich an der Aufklärung des Absturzes beteiligen: „Unsere Herzen und unsere Gebete sind mit allen, die von diesem tragischen Unglück betroffen sind“, schrieb sie in ihrer Erklärung. Demnach hätte man ein Notfallteam aktiviert und kooperiere mit allen Behörden. Zudem würden die Angehörigen der Opfer betreut werden.

Mombasa Air Safari ist auf die Beförderung von Touristen zwischen den Sandstränden der kenianischen Ostküste und den Safari-Destinationen in den nördlichen Teilen des Landes spezialisiert. Das Ziel ist häufig der Nationalpark Massai Mara in der weltberühmten Serengeti-Savanne.

jst/dpa