Es war das Drama des Sommers. Laura Dahlmeier verunglückte Ende Juli beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich. Die Weltklasse-Biathletin wurde nur 31 Jahre alt. Bei Weltmeisterschaften gewann sie sieben Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen. Zudem triumphierte sie bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang beim Sprint- und beim Verfolgungsrennen, gewann Bronze im Einzel.

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Wie das ZDF jetzt mitteilt, plane der Sender keinen direkten Ersatz für seine tödlich verunglückte Wintersport-Expertin. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Denise Herrmann-Wick (36) solle als einzige Expertin eingesetzt werden. Dahlmeier hatte sich vor ihrem Tod die Einsätze mit ihr geteilt.

Managerin über Laura Dahlmeier: „Du fehlst“

Anfang Oktober hatte Dahlmeiers Managerin zu den Wochen nach Dahlmeiers Tod geäußert. Auf der Plattform „LinkedIn“ bedankte sich Sophie Schröder bei Dahlmeier für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren: „Wir waren ein starkes Team – du fehlst“.

Es sei in den Wochen nach dem tödlichen Unglück herausfordernd gewesen, der enormen Medienlawine und öffentlichen Anteilnahme professionell entgegenzutreten. Schröder beschreibt, in „Lauras Sinne“ gehandelt zu haben, um notwendige Informationen preiszugeben und gleichzeitig die Privatsphäre der Sportlerin zu wahren.

„Laura-Dahlmeier-Park“ soll Ort des Gedenkens werden

Ende September hatte Dahlmeiers Heimatort Garmisch-Partenkirchen entschieden, dass der Kurpark zu Ehren der Sportlerin umbenannt werde. „Der ‚Laura-Dahlmeier-Park‘ wird ein Ort des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Inspiration sein – für heutige und kommende Generationen“, sagte die Erste Bürgermeisterin Elisabeth Koch. Dahlmeiers Familie habe sich auch ausdrücklich gewünscht, dass der Park ihren Namen trage. 

Dahlmeier war am 28. Juli mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss am Laila Peak unterwegs, als sie auf einer Höhe von 5.700 Metern von einem Steinschlag getroffen wurde. Nach Angaben ihres Managements hatte sie verfügt, dass im Fall ihres Todes ihr Leichnam nicht geborgen werden solle, falls sich Helfer bei der Bergung in Lebensgefahr begeben würden.

dw/dpa