Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht darf Österreich wieder zurück nach Deutschland. Das teilte das Landgericht Innsbruck mit, wie die „Krone“ berichtete. Eine Woche nach Ende seines Prozesses um eine geprellte Hotelrechnung in Höhe von 13.827,35 Euro wurden alle Auflagen aufgehoben, wie ein Sprecher des Landgerichts Innsbruck sagte.

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Ochsenknecht war vergangene Woche von einem Gericht zwar nicht verurteilt worden, durfte aber Österreich nicht verlassen, sein Reisepass war im Gericht hinterlegt. Ochsenknecht bekam eine Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro, die er in bis zu sechs Raten abbezahlen muss. Der Prozess wurde damit beigelegt.

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Nun hat das Tiroler Gericht die Weisungen am Donnerstag aufgehoben. Laut „Krone“ hatte Ochsenknechts Anwalt Matthias Holzmann den Aufhebungsantrag gestellt. „Eine weitere Aufrechterhaltung der gelinderen Mittel wäre nicht mehr verhältnismäßig gewesen“, sagte Holzmann gegenüber der „Krone“.

Ochsenknechts Schwester bekommt Kaution wieder

Einem Sprecher des Landgerichts zufolge hat der 33-Jährige seinen Reisepass sowie die zwischenzeitlich hinterlegte Kaution von 15.000 Euro zurückerhalten. Für die Kaution war seine Schwester Cheyenne Ochsenknecht aufgekommen.

Der Schauspieler hatte seiner Geburtstagsfeier in einem Tiroler Hotel eine Rechnung von 14.000 Euro nicht bezahlt und wurde schlussendlich mit einem europäischen Haftbefehl gesucht. Erst nach einer Festnahme am Hamburger Flughafen und der Auslieferung nach Österreich wurde die Rechnung bezahlt – von Ochsenknechts Ex-Partnerin.

„Mein Mandant hat somit die volle Bewegungsfreiheit wiedererlangt“, erklärte der Tiroler Anwalt Holzmann gegenüber der „Krone“. Dieses Strafverfahren sei ihm eine große Lehre gewesen. „Herr Ochsenknecht kann nun wieder in vollem Umfang seiner Arbeit nachgehen, um die doch erhebliche Geldbuße von 18.000 Euro schnellstmöglich bezahlen zu können.“

emi/dpa