NSU-Prozess
Verfassungsschutz warnte Neonazi-Spitzel vor Durchsuchungen
München. Die Praktiken des Verfassungsschutzes in Thüringen sind aufsehenerregendes Thema im NSU-Prozess. Ein ehemaliger Spitzel hat ausgesagt, vor Durchsuchungen gewarnt worden zu sein, mit staatlichem Geld Anwälte der rechten Szene bezahlt und Telefonrechnungen über 1000 Mark abgerechnet zu haben.

Im hinteren Teil des Gerichtssaals steht die Angeklagte Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten. Der NSU-Prozess dauert nach neuen Planungen des Münchner Oberlandesgerichts bis mindestens Mitte kommenden Jahres.© Peter Kneffel/Archiv | Peter Kneffel/Archiv

