Ich bin kein Star, holt mich hier raus
Essen. .
Das Dschungelcamp ist inzwischen die altehrwürdige Dame unter den Trash-Shows. Ihre jüngsten Ableger sind derart entfesselt, dass „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ im Vergleich dazu wirkt wie die Carmen-Nebel-Show: In „Love Island“ auf RTL2 hatten ein Dutzend Bodybuilder und Bikini-Ladys keine andere Aufgabe, als um einen Pool herumzuhüpfen und Paarungsbereitschaft zu signalisieren. In „Get the F*ck out of my House“ (Pro7) wurden gar 100 Kandidaten in ein Haus gepfercht – die sich daraus ergebenden Hygienekatastrophen bildeten den dramaturgischen Schwerpunkt. Ein Tiefpunkt abendländischer Fernsehkultur.

