Prozess um einen Grabsch-Angriff
Washington. .
Von wegen „Abschütteln“. Taylor Swift demonstriert seit gestern in einem kleinen Gerichtssaal in Denver im US-Bundesstaat Colorado so ziemlich das Gegenteil von dem, was einer ihrer umsatzstärksten Hits („Shake it off“) propagiert. Die 27-jährige Multimillionärin, die es vom Country-Teenager in Nashville zur globalen Radio-Pop-Königin gebracht hat, will vor Justitia eine Sieg für den Feminismus erstreiten. Der Vorwurf der Po-Grabscherei steht im Raum. Aber es steht Aussage gegen Aussage. Weil im „Butt Grab Trial“ nur 32 Sitzplätze für Besucher zur Verfügung stehen, werden bis zum Mitte des Monats erwarteten Urteil 160 Millionen „Swifties“ (so heißen ihre eingefleischten Fans) via Twitter und Instagram mitverfolgen, was die achtköpfige Jury entscheidet.

