Versöhnung vor der Kamera
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Ein Glaskasten, darin zwei Stühle, auf denen sich zwei zerstrittene junge Leute gegenübersitzen. Sie schauen sich an, sprechen kein Wort. Das Ganze ist unterlegt mit dramatischer Musik. Schon bald kommen den beiden die Tränen. Man spürt, sie würden gern etwas sagen. Doch sie dürfen nicht, für zehn Minuten ist Ruhe erste Kandidatenpflicht, im Dienste der Versöhnung. Was zählt, ist allein der Blickkontakt.

