Mit Depressionen im Cockpit
Berlin. .
Andreas Lubitz wusste, dass er krank ist. Trotzdem durfte der Co-Pilot ein Flugzeug fliegen – und ließ im März 2015 eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen zerschellen. 150 Menschen kamen ums Leben. Nun belegt eine Studie der US-Eliteuni Harvard: Lubitz war kein Einzelfall. Trotz regelmäßiger Gesundheitsuntersuchungen haben viele Piloten psychische Probleme. Die Studie wirft ein Schlaglicht auf einen Berufsstand, der Verantwortung für Hunderte Menschenleben trägt – doch anscheinend sind nicht alle Piloten diesen Anforderungen gewachsen.

