Wissenschaft
25 Jahre deutsche Umweltforschung im hohen Norden
Spitzbergen/Potsdam. Seit 25 Jahren forschen Wissenschaftler in der Arktis. Im Interview erzählt Physiker Roland Neuber von seiner Arbeit bei minus 30 Grad.

Vor nunmehr 25 Jahren wurde die erste deutsche Forschungsstation in der Arktis eröffnet. Nach den Norwegern waren die Deutschen die ersten, die in Ny-Ålesund auf Spitzbergen am 10. August 1991 eine Basis errichteten.© dpa

Damals hieß die Basis in der nördlichsten Siedlung der Welt noch Koldewey, heute nennt sie sich Awipev. Grund für die Namensänderung war der Zusammenschluss mit der französischen Forschungsbasis im Jahr 2003.© Alfred-Wegener-Institut

Das ist der Meßturm der Anlage. Mit ihm führt die Arktis-Forschungsstation die wichtigen Langzeitmessungen durch.© Alfred-Wegener-Institut, Helmhol

Maßgeblich am Aufbau der deutschen Station beteilig, war der Atmosphärenphysiker Roland Neuber. Auch heute noch ist er regelmäßig als wissenschaftlicher Koordinator im hohen Norden.© dpa

Wenn es dunkel ist, kann man häufig über Ny-Ålesund einen hellen grünen Laserstrahl sehen, der vom AWIPEV-Observatorium gegen den Himmel schießt. Der Laserstrahl gehört zu einem LIDAR-System, das vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam seit den 90er Jahren betrieben wird. Damit wird an klaren Tagen die Atmosphäre nach dünnen Wolken und Aerosolen untersucht, kleinsten Schwebeteilchen in der Luft.© dpa

Im „Blauen Haus“ leben und schlafen bis zu acht Personen,... © imago

... aber auch die Arbeitsräume sind hier untergebracht. Forschungsgebiete sind Biologie, Chemie, Geologie und Atmosphärenphysik.© Alfred-Wegener-Institut

Die Forscher haben alle wichtigen Utensilien vor Ort und sind auf das Leben in der Antarktis eingestellt.© Alfred-Wegener-Institut

Denn im hohen Norden ist die Zivilisation weit weg und Einsamkeit ein ständiger Begleiter. Im Winter leben etwa 30 Personen in der Siedlung, im Sommer um die 120 © Alfred-Wegener-Institut, Helmhol

