Handy

Für Jugendliche ist das Handy ein Statussymbol

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Für viele Jugendliche ist das Handy sehr wichtig.

Für viele Jugendliche ist das Handy sehr wichtig.

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Neukirchen-Vluyn.   Für 82 Prozent der Mädchen und 62 Prozent der Jungen ist die Nutzung des Handys wichtig. Doch die Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen ihr Handy nicht nur zum Telefonieren, sondern sie surfen damit im Internet oder laden sich Videos, Musik oder Apps herunter.

Das erste Handy kam vor ungefähr 25 Jahren auf den Markt. Es kostete damals 3995 US-Dollar. Man konnte damit nur telefonieren und musste es noch in einem Koffer herumtragen. Damals hatten auch nur einige Erwachsene so ein Handy.

Heute ist das anders. Heute sind die Handys viel kleiner und man kann damit weit mehr als nur telefonieren. Die neuen Smartphones können zum Beispiel Musik abspielen oder man kann Apps – kleine Anwendungen – herunterladen.

Für 82 Prozent der Mädchen ist das Handy wichtig

Fast jeder Jugendliche besitzt heute ein Handy. Für 82 Prozent der Mädchen und 62 Prozent der Jungen ist die Nutzung des Handys sehr wichtig. Dies ergab die „JIMplus-Studie“ 2009. Doch die Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen ihr Handy nicht nur zum Telefonieren, sondern sie surfen damit im Internet oder laden sich Videos, Musik oder Apps herunter. Dies sind nur einige Beispiele für die Nutzung des Handys.

Die meisten der Jugendlichen können nicht mehr ohne ihr Handy leben. Dies merkte auch Bianca M., die drei Monate ohne ihr Handy auskommen musste. Sie erzählte uns: „Die Nachteile dabei waren, dass ich mich allein gefühlt habe, da ich niemanden erreichen konnte. Außerdem musste ich immer das Haustelefon benutzen, was echt nervig war, da ich kaum eine Nummer von meinen Freunden auswendig konnte.“

Mobiltelefon als Statussymbol

So geht es auch vielen anderen Zwölf - bis 19-Jährigen. Ohne ihr Handy sind sie aufgeschmissen und fühlen sich allein. Ein Grund: Wer ein Handy hat, hat das Gefühl, er „gehöre dazu“. Das Handy ist zu einem Statussymbol geworden. Deshalb besitzen 97 Prozent aller Jugendlichen ein Handy, was sie auch meistens aktiv nutzen.

Leider hat das auch Nachteile. Die Teenager machen nichts mehr oder nur noch selten etwas mit ihren Familien, da sie sich durch ihr Handy nur noch mit Freunden verabreden oder im Internet surfen. Selbst in Restaurants spielen viele mit ihren Handys. Bianca M. berichtete: „Ich war mit meinen Eltern im Restaurant und da saß jeder zweite Jugendliche mit dem Handy am Tisch. Ich habe mich gelangweilt, da sogar meine Eltern etwas an ihrem Smartphone gemacht haben.“

Silja Herholz, Bianca Mattner, Sina Kieselstein, 8b, Julius-Stursberg-Gymnasium, Neukirchen-Vluyn

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