Musical

Wovor sich das „Phantom der Oper“ fürchtet

MC-Reporter Henny Lingk (links) und Niklas Kladroba aus Essen treffen die Musical-Darsteller Elizabeth Welch und Max Niemeyer

MC-Reporter Henny Lingk (links) und Niklas Kladroba aus Essen treffen die Musical-Darsteller Elizabeth Welch und Max Niemeyer

Foto: W.Winkler

Essen/Oberhausen.   Die Hauptdarsteller verraten im Interview mit den MC-Reportern Niklas Kladroba und Henny Lingk, warum sie auf der Bühne noch nervös sind.

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Ein Blick hinter die große Musicalbühne: Für MediaCampus haben die MC-Reporter Niklas Kladroba und Henny Lingk am 18. Mai in Oberhausen die zwei Hauptdarsteller Elizabeth Welch und Max Niemeyer aus dem Musical „Phantom der Oper“ von Lord Andrew Lloyd Webber getroffen.

Das „Phantom der Oper“ spielt im Jahr 1881. Ein Phantom mit einer Maske, dessen Gesicht entstellt ist, lebt in den Katakomben in Paris und verhilft der Balletttänzerin Christine zum Erfolg in der Pariser Oper. Christine, die eigentlich Raoul, einen Adeligen, liebt, verfällt dem Charme des Phantoms und folgt ihm in die Katakomben, wo es zum Kampf der beiden Männer kommt.

30 Schauspieler auf der Bühne

Zur Fragestunde erschienen die Darstellerin der Christine, Elizabeth Welch vom Broadway, und der Darsteller des Raoul, Max Niemeyer. Mit ihnen stehen noch dreißig weitere Schauspieler auf der Bühne, weitere 180 Menschen sind insgesamt am Gelingen des Musicals beteiligt.

Jeder Schauspieler hat mehrere Rollen, die er singen kann. So ist der Schauspieler Max Niemeyer beispielsweise die Erstbesetzung von Raoul und zusätzlich noch die dritte Besetzung für das Phantom. Diese Rolle hat er bisher 12 mal verkörpert.

Die Proben bis zur ersten Aufführung dauerten nur sechs Wochen, auch weil nicht viele neue Schauspieler dabei waren. Täglich gibt es vor der Vorstellung noch eine Probe für den Sturz des Kronleuchters auf die Bühne, der vorher über den Zuschauern schwebt.

Nicht vor der eigenen Familie blamieren

Sind auch erfahrene Schauspieler noch nervös auf der Bühne? Ja, wenn die eigenen Familienmitglieder im Publikum sind, verrieten die Profis. Man wolle sich vor ihnen schließlich nicht blamieren. Eine weitere Herausforderungen seien auch die schnellen Kostümwechsel. Leicht fallen den beiden Schauspielern dagegen das Lernen der Rollentexte und sie hätten nie Texthänger.

Auf die Frage, was besonders reizvoll am Beruf des Schauspielers sei, gab die Sopranistin an, dass jede Vorstellung anders ist. Der Bariton fügte hinzu, sich mit dem Beruf einen Jugendtraum erfüllt zu haben. Schon mit 14 Jahren wollte Max Niemeyer Schauspieler werden.

Wir finden, dass man dieses beeindruckende Musical in dem schönen Stage Metronom Theater in Oberhausen unbedingt einmal gesehen haben muss. In der Woche finden jeweils acht Vorführungen statt, am Montag ist Ruhetag, samstags und sonntags laufen zwei Shows. An den anderen Tagen gibt es jeweils eine Abendvorstellung, welche wir selbst miterleben durften. Für uns war das ein tolles Erlebnis, die Schauspieler in unserem ersten Interview zu befragen.

MC-Reporter Niklas Kladroba und Henny Lingk, Klasse 8a, Don-Bosco-Gymnasium, Essen

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