Der Wuppertaler Schausteller Verein ist der neue Veranstalter der Weihnachtsmärkte in Elberfeld und Barmen bis einschließlich 2029. Auf insgesamt sechs Flächen in den Innenstädten stehen dann ab dem 20. November (Donnerstag) wieder Hütten, Karussells und Tannenbäume. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, eine gemütliche, einladende Atmosphäre für die ganze Familie zu schaffen.
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Dafür hat der 24 Mitglieder-starke Schaustellerverein keine Kosten und Mühen gescheut. Pressesprecher Michael Petersen verrät, dass die zusätzliche Aufgabe neben dem laufenden Kirmesbetrieb eine „echte Herkules-Aufgabe“ sei. Er spricht von Investitionen im sechsstelligen Bereich (also mehr als 100.000 Euro). Dennoch ist der Verein sehr zufrieden mit dem neuen Konzept.
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Die „Top-Attraktion“: Ein 71-Meter hoher Aussichtsturm auf dem Neumarkt, der einen 360-Grad-Blick auf Elberfeld verspricht. Sowohl in Barmen als auch in Elberfeld wird es Bühnen geben, auf denen es donnerstags bis sonntags Programm gibt: von Musik, über Tanz bis hin zum Märchen-Programm.

Hohe Kosten, mehr Atmosphäre auf Wuppertaler Weihnachtsmarkt
Das ist auf den Weihnachtsmärkten außerdem geplant:
- Der Schaustellerverein hat neue Dekorationen, Foto-Points und 30 neue Verkaufshütten angeschafft.
- Außerdem gibt es ein neues Lichtkonzept, das für eine weihnachtliche Stimmung und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen soll.
Auch Nachhaltigkeit war ein Thema beim neuen Konzept der Weihnachtsmärkte. An allen Gastro-Ständen gibt es ausschließlich Mehrweggeschirr. Der Verein hat sich dazu entschlossen, keine riesigen, wilden Tannen aufzustellen, sondern lediglich Bäume bis sechs Meter Höhe aufzustellen, die aus Zuchtkulturen kommen.

Die Qualität auf den insgesamt sechs Plätzen wird unter anderem dadurch gewährleistet, dass neben den üblichen Glühwein- und Bratwurstständen auch Händler ihre Waren aus dem „Non-food“-Segment anbieten. Das war Vorgabe der Stadt.
Kein „Last Christmas“ an manchen Tagen in Wuppertal
Wichtig außerdem: An einigen Tagen werden die Wuppertaler auf ihren Weihnachtsmärkten in Elberfeld und Barmen auf Musik-Klassiker wie „Last Christmas“ oder „All I want for christmas is you“ verzichten müssen. Petersen erklärt: „Alleine für den Platz am Neumarkt zahlen wir am Tag 1200 Euro GEMA-Gebühren, um Weihnachtsmusik spielen zu können. Bei insgesamt sechs Plätzen lässt sich das gar nicht bezahlen. Deshalb wird an manchen Tagen nur lizenzfreie Musik laufen.“
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Dafür ist der Eintritt auf die Weihnachtsmärkte in Elberfeld und Barmen kostenlos. Die hohen Investitionen und auch die noch entstehenden Kosten seien allerdings nicht zu unterschätzen, so der Pressesprecher des Vereins. Nichtsdestotrotz freut sich der Schaustellerverein auf die bevorstehende Vorweihnachtszeit und steht in den Startlöchern, um das neue Konzept unter Beweis zu stellen.




