1. Elisenturm

Der Elisenturm ist nicht nur der älteste Aussichtsturm in Wuppertal, sondern gilt auch als bedeutender Vertreter klassizistischer Baukunst. An der Stelle des heutigen Turms wurde 1812 eine Windmühle errichtet, die 1838 zum späteren Elisenturm umgebaut wurde. In direkter Umgebung des botanischen Gartens ist der Turm heute ein beliebtes Ausflugsziel. Besucher sollten allerdings auf Sonnenschein hoffen, denn der Elisenturm öffnet seine Pforten nur bei gutem Wetter.

Rot-weiße Steingebäude und ein Turm vor einer grünen Gartenanlage, im Vordergrund eine Bank.
Der Elisenturm zählt zu den bedeutendsten bedeutendsten, klassizistischen Bauten der Stadt.© Stadt Wuppertal Presseamt

In und um Wuppertal

2. Lego-Brücke

Um eine Brücke im Lego-Look zu sehen, müssen Sie nicht extra ins Legoland fahren. Denn 2011 hat der Street-Art-Künstler Martin „Megx“ Heuwold auch in Wuppertal ein farbenfrohes Monument im Design der beliebten Klemmbausteine geschaffen. Die Balkenbrücke über der Schwesterstraße wurde in bunten Farben gestrichen und am 7. Oktober 2011 feierlich eingeweiht. 2012 erhielt das Kunstwerk den Förderpreis des Deutschen Fassadenpreises, seit 2013 zählt die Brücke in Wuppertal zu den „ausgezeichneten Orten im Land der Ideen“.

Lego-Brücke Wuppertal
Die Brücke über der Schwesterstraße wurde 2011 von Martin Heuwold im Lego-Design gestrichen.© Martin Heuwold

3. Holsteiner Treppe

Seit 1900 verbindet die Holsteiner Treppe die Gathe mit der Holsteiner Straße. Rund 100 Jahre machten die 112 steinernen Stufen auf dem Engelnberg einen tristen Eindruck. Bis das Kunstprojekt „Scala der Gefühle“ der Treppe im Zuge der Regionale 2006 neues Leben einhauchte. Die Treppe ist in neun Abschnitte unterteilt, jede ist mit einem Wort versehen. Mit einem Baummotiv auf der Giebelwand der Holsteiner Straße 26 wurde die kunterbunte Treppe im Jahr 2016 ergänzt.

Holsteiner Treppe Wuppertal
Ihren farbenfrohen Look bekam die Holsteiner Treppe im Zuge der Regionale 2006 verpasst.© Julia Taubitz

4. Botanischer Garten

Der Botanische Garten erstreckt sich über den oberen Südhang der Hardt und liegt in direkter Nachbarschaft zum Elisenturm, der Villa Eller und der Orangerie. Knollengewächse und Kakteen bilden den Mittelpunkt der Pflanzensammlung, Besucher können aber auch fleischfressende Pflanzen und einen Gewürzgarten bestaunen. Der Botanische Garten ist von Februar bis November geöffnet und beherbergt neben der Pflanzenwelt auch eine Event-Location, ein Café und einen Biergarten. An jedem ersten Mittwoch zwischen März und September findet eine Pflanzen-Beratung mit städtischen Fachleuten statt.

Ein Schild, auf dem ein Turm und die Überschrift „Botanischer Garten Wuppertal“ zu sehen ist. Im Hintergrund Bäume.
Der Botanische Garten wurde 1890 errichtet und liegt heute in Wuppertal-Elberfeld.© Stadt Wuppertal Presseamt

5. Der Grüne Zoo

Der Grüne Zoo in Wuppertal ist einer der ältesten und traditionsreichsten Tierparks in Deutschland. Mehr als 3570 Tiere aus 340 verschiedenen Arten leben dort auf 24 Hektar. Die Tierbereiche wurden abwechslungsreich gestaltet und bieten ihren Bewohnern im Vergleich zu anderen Zoos deutlich mehr Platz. Im Sommer finden im Zoo Gartenkonzerte statt und während der Sommerferien gibt es ein umfangreiches Programm für Kinder und Familien. Dazu gehören Führungen durch den Zoo, aber auch Schulungen zum Thema Artenschutz, Cosplay-Events und ein Kinderfest.

Ein Takin, eine afrikanische Ziegenart, steht auf einem Stein im Zoo Wuppertal.
Im Grünen Zoo leben über 340 verschiedene Arten. Dazu gehört auch dieser Takin.© Der Grüne Zoo Wuppertal

6. Crazy Jump Trampolinpark

Die Trampolinhalle „Crazy Jump“ ist mit mehr als 5000 Quadratmetern die größte ihrer Art in NRW. Besucher können sich dort auf mehr als 100 Trampolinen austoben, auf dem Hochseil balancieren oder beim Völkerball ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Kinder von zwei bis fünf Jahren können in einem abgesicherten Bereich hüpfen und klettern, so dass auch Familien auf ihre Kosten kommen. Für Schulklassen, Firmenausflüge und Kindergeburtstage bietet der Betreiber Gruppentarife an.

Schwarze Ringe hängen an Seilen über einem Boden mit Quadraten aus Schaumstoff.
Im Trampolinpark Wuppertal können Besucher nach Herzenslust klettern und balancieren.© Crazy Jump Wuppertal

7. Zaubertheater Wiepen

Am Arrenberg befindet sich das kleine Zaubertheater von Jan Philip Wiepen. Seit über sechs Jahren entführt der Zauberkünstler dort Besucher in die Welt der Magie. Zwischen Kartentrick, Fingerspielen und humorvoll inszenierten Kunststücken zerfließen im Zaubertheater die Grenzen zwischen Realität und Illusion. Für ambitionierte Nachwuchsmagier ab 14 Jahren bietet Wiepen regelmäßige Workshops an. Dort können bei Snacks und Getränken die Grundlagen einfacher Zaubertricks erlernt werden.

Ein Mann mit Hut führt vor Publikum einen Kartentrick vor.
In gemütlicher Atmosphäre entführt Jan Philip Wiepen seine Gäste in die Welt der Magie.© Susanne Rothenbach

8. Samba-Trasse

Bei gutem Wetter lädt die Samba-Trasse zu ausgiebigen Wanderungen und Radtouren ein. Sie verläuft über 10 Kilometer von Elberfeld nach Cronenberg und ist für Fußgänger, Nordic-Walker, Radfahrer und Rollstuhlfahrer geeignet. Am Wegesrand erzählen zahlreiche Infotafeln die Geschichte der ehemaligen Bahnstrecke, die 1891 erbaut und im Jahr 1988 stillgelegt wurde. Besonders beliebt ist bis heute der Abschnitt zwischen Hindenburgstraße und Boltenberg.

Einen Fußgänger und ein Fahrradfahrer sind auf einem Waldweg zu sehen.
Die Samba-Trasse lädt auf über zehn Kilometern zu ausgedehnten Ausflügen ein.© Presseamt Stadt Wuppertal

9. Toelleturm

In 330 Metern Höhe thront der Toelleturm über dem Stadtteil Barmen. Wer die steinernen Wendeltreppen nicht scheut, wird auf der Spitze des Turms mit einem Ausblick über ganz Wuppertal belohnt. Bei klarem Wetter können Besucher bis zu den Düsseldorfer Hafenanlagen am Rhein blicken. Benannt wurde der Toelleturm nach dem Fabrikanten Ludwig Ernst Toelle, dessen Familie das Monument im Jahr 1887 erbauen ließ. Interessierte können den beeindruckenden Ausblick an Samstagen, sowie Sonn- und Feiertagen erleben.

Ein mittelalterlicher Turm, im Vordergrund weiß-pinke Blüten mit Blättern.
Der Toelleturm bietet einen guten Ausblick über Wuppertal und die angrenzenden Städte.© Simon Wierzba / Unsplash

10. Naturhochseilgarten

Wer den Naturhochseilgarten in Nützenberg besuchen möchte, sollte schwindelfrei sein. Denn ein Spaziergang auf bis zu elf Metern Höhe setzt viel Mut voraus. Besucher können sich dort in schwindelnder Höhe einem Parcours aus Holzbalken, Stahlkabeln und Seilen stellen. Um den Hochseilgarten zu besuchen, müssen Kinder mindestens neun Jahre alt und 1,40 m groß sein. Für größere Gruppen (ab acht Personen) ist im Vorfeld eine Buchung über die Website notwendig.

Hochseilgarten Wuppertal
Im Wuppertaler Naturhochseilgarten wandeln Besucher auf bis zu 11 Metern Höhe.© Stadt Wuppertal

11. WuMiLa – Das Wuppertaler Miniaturwunderland

Im Stadtteil Langerfeld erwartet Besucher eine einzigartige Attraktion: Auf dem Gelände des Wuppertaler Miniaturlands (WuMiLa) steht der ausgemusterte Schwebebahn-Waggon Nummer 1 in seinem charakteristischen blau-orangenen Design. Doch das Besondere daran ist, was sich im Inneren verbirgt: Andreas Bergermann hat dort eine detailgetreue Miniatur-Schwebebahn installiert – eine kleine Schwebebahn in der großen Schwebebahn.

In WuMiLa in Wuppertal-Langerfeld gibt es kleine und große Schwebebahnen zu entdecken

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    Andreas Bergermann hat eine blau-orangene ausrangierte Schwebebahn vor dem WuMiLa stehen.
    Andreas Bergermann, Geschäftsführer des Wuppertaler Miniaturlandes, steht vor seiner eigenen Schwebebahn.© Nele Küttner