Abgeknickte Äste, umgestürzte Bäume und ein vollgelaufener Gully – die Wittener Feuerwehr hatte von Freitagabend (23.10.) auf Samstag alle Hände voll zu tun. Der erste Herbststurm des Jahres hat bisher für 27 Einsätze gesorgt, so Sven Jäger von der Feuerwehr Witten auf Nachfrage der Redaktion. Am Samstagabend soll es windreich weitergehen.

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„90 Prozent“ der bisherigen Einsätze seien heruntergefallene Äste sowie umgestürzte Bäume gewesen, so Jäger. Mehrere Straßen waren dadurch zeitweise nicht mehr befahrbar, schreibt die Löscheinheit Herbede auf Facebook. Auf der A43 ist am Freitag ein Baum auf den Standstreifen gestürzt und stellte „eine Gefahr für den fließenden Verkehr“ dar.

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Die Feuerwehr hat die umgestürzten Bäume mit Motorsägen zerteilt und von den Straßen geräumt. Anschließend wurden die betroffenen Fahrbahnen gereinigt, sodass der Verkehr wieder fließen konnte. Zudem entfernte sie abgebrochene Äste von Gehwegen und reinigte einen verstopften Gully am Ruhrdeich. An den Einsätzen waren auch die Löscheinheiten Bommern, Herbede und Schnee beteiligt.

Auch am Samstag hatten sich noch Wittener bei der Feuerwehr gemeldet, die erst am nächsten Tag Sturmschäden entdeckt hatten, so Jäger. „Das ist alles andere als die Ruhe vor dem Sturm.“

Sturmböen in Witten: DWD warnt vor Windgeschwindigkeiten bis 70 km/h

Denn ab 20 Uhr werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Witten wieder Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erwartet. Auf ungeschützten Flächen können die Böen sogar bis 70 Stundenkilometer erreichen. Die Wittener Feuerwehr rechnet deshalb für Samstagabend mit weiteren Einsätzen.

Die amtliche Warnung der Stufe gelb gilt aktuell noch bis Sonntag, 25. Oktober, 18 Uhr. Der DWD empfiehlt, lose Gegenstände wie Zelte oder Abdeckungen zu sichern, damit sie nicht wegfliegen können.