Die Stadtwerke warnen vor irreführender Post, die aktuell in vielen Wittener Briefkästen eintrudelt. Dabei handele es sich nicht um eine offizielle Mitteilung, sondern um Werbung.

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Bei den Schreiben der Firma „DMG Deutsche Messwesen“ wird den Empfängern eindringlich empfohlen, ein sogenanntes „Smart Meter“ einbauen zu lassen. Das sind digitale Stromzähler mit einem intelligenten Messsystem. Sie können ihre erhobenen Daten direkt an den Stromversorger oder Netzbetreiber schicken.
Smart Meter: Wittener Stadtwerke warnen vor irreführenden Werbebriefen
Laut den Stadtwerken können die Briefe ihre Empfänger „verunsichern und auf die falsche Fährte führen“. Deshalb stellen sie als gesetzlicher Messstellenbetreiber klar, dass die Briefe in keinem Zusammenhang mit ihnen stehen. Es handle sich um „reine Werbung eines Privatunternehmens“.
Wittener müssen mit der „DMG“ keinen Termin für ein „Smart Meter“ machen, so die Stadtwerke. „Die suggerierte Ersparnis bekommen Wittener:innen zudem immer, egal von wem das Smart Meter installiert wird“, heißt es weiter. Es bestehe kein zeitlicher Druck für den Einbau.
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Smart Meter sind nur in bestimmten Fällen verpflichtend
Außerdem weist das Unternehmen darauf hin, dass „Smart Meter“ aktuell nur in bestimmten Fällen Pflicht sind – zum Beispiel bei Haushalten mit einem hohen Stromverbrauch von über 6000 Kilowattstunden pro Jahr, oder bei Haushalten, die eine größere Photovoltaik-Anlage haben. Das gilt auch für Haushalte mit Wärmepumpen oder Wandladestationen für E-Autos – sogenannte Wallboxen.
Die Stadtwerke bitten die Wittener darum, Ruhe zu bewahren und das Schreiben nicht mit einer offiziellen Anfrage zu verwechseln. Bei Fragen oder Unsicherheiten stehe der Kundenservice zur Verfügung. Tel.: 02302/9173-600.




