Zusammenfassung
- Wittens Bürgermeister Dirk Leistner und sein Vorgänger Lars König haben im vergangenen Jahr neben ihrem Gehalt zusätzliche Nebeneinkünfte erhalten.
- Diese Gelder müssen stets offen gelegt werden.
- Vor allem für Aufsichtsratsmandate gibt es Geld.
Die Position eines Bürgermeisters ist automatisch immer mit weiteren Mandaten in verschiedenen Räten verbunden. Dafür gibt es Geld. So haben auch Wittens ehemaliges Stadtoberhaupt Lars König (CDU) und der aktuelle Bürgermeister Dirk Leistner (SPD) im vergangenen Jahr neben ihrem eigentlichen Gehalt zusätzliche Gelder kassiert.

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Bei Lars König waren es vom 1. Januar bis zum Amtsende am 31. Oktober 16.491 Euro. Den größten Posten machte dabei mit 5200 Euro die Tätigkeit als Beirat beim Energiekonzern RWE aus. Danach folgt mit 4513 Euro die Vergütung als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Witten. Zudem gab es auch für die weiteren Aufsichtsratsmandate bei der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet (1400 Euro), der Siedlungsgesellschaft Witten (500 Euro) und dem Verbund Wasserwerk (1534 Euro) ein entsprechendes Honorar. Weiterhin erhielt König 3344 Euro für eine Beratertätigkeit bei Productive Services.
Nebeneinkünfte Bürgermeister: Tätigkeiten sind meldepflichtig
All diese Posten sind sowohl meldepflichtig, die Tätigkeiten als Aufsichtsrat zudem abführungspflichtig. Der Abführungsfreibetrag liegt jedoch bei 11.563 Euro, sodass König hier mit 7947 Euro unter diesen Betrag fällt.
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Auch Dirk Leistner erhielt in seiner zweimonatigen Amtszeit im Jahr 2025 bereits ein paar Bezüge. Mit rund 266 Euro fallen dieser aber deutlich geringer aus. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke gab es 166 Euro. Für das Mandat bei der Siedlungsgesellschaft hat Wittens Rathaus-Chef 100 Euro erhalten. Die Aufstellung der Einkünfte wird am Montag auch dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt.





