- Überall flackerndes Blaulicht auf der Ardeystraße in Witten
- Polizei lagen „vage Hinweise“ auf Streit mit Schusswaffen vor
- 25-Jähriger mit Schreckschusspistole vorübergehend festgenommen
Videos machen bei Facebook schon die Runde. In der Nacht zu Samstag (25.4.) hat es einen größeren Polizeieinsatz auf der Ardeystraße in Witten gegeben. Die Beamten hatten offenbar „vage Hinweise“ auf einen bewaffneten Streit bekommen.

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Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich nicht um „scharfe Schusswaffen“ handelte, wie ein Sprecher der Bochumer Leitstelle am Samstagmorgen mitteilte. Er bestätigte, dass Spezialeinheiten vor Ort waren. Zeugen sprechen von mindestens fünf Mannschaftwagen, die mehrere Stunden zu sehen gewesen seien.
Wittener Polizei: Schreckschusswaffe nach Nachbarschaftsstreit sichergestellt
Nach bisherigen Informationen soll sich ein 25-jähriger Tatverdächtiger mit Nachbarn gestritten haben. Die stark bewaffneten Einsatzkräfte nahmen den jungen Mann vorläufig fest. Bei der Pistole, die im Spiel war, soll es sich um eine sogenannte „PTB“-Waffe handeln, eine Schreckschuss-, Reizstoff- (Gas zum Beispiel) oder Signalwaffe. Sie darf ab 18 Jahren erworben, in der Öffentlichkeit aber nur mit einem „Kleinen Waffenschein“ getragen werden.
Wann genau es zu der Auseinandersetzung gekommen war, ließ die Polizei bisher offen. Keine Hinweise gibt es bisher darauf, was den Streit ausgelöst haben könnte. Niemand wurde verletzt.





