Der erste Schock hat sich gelegt. An der Ardeystraße in Witten rollt der Verkehr wieder. Die Sicherungsarbeiten nach dem Treppeneinsturz des Geschäfts- und Ärztehauses sind abgeschlossen. Nun hat die städtische Bauordnung das Zepter wieder in die Hand genommen.

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Die Stadt hat sich nach eigenen Angaben bereits an den privaten Eigentümer des Gebäudes gewandt. So hat die städtische Bauordnung den Eigentümer aufgefordert, einen Prüfstatiker zu beauftragen, um die Ursachen des Einsturzes sowie die Möglichkeit einer Sanierung zu klären. Die Ermittlungsbehörden befassen sich ebenfalls mit der Frage nach den Ursachen. Auch die Redaktion hat eine Anfrage an den Eigentümer gestellt, diese ist bislang aber noch nicht beantwortet.

Treppeneinsturz in Witten: Fußweg bleibt gesperrt

Indes geht das Leben an der Ardeystraße weiter. Die Straße ist seit Freitagnachmittag wieder freigegeben. Der Zeitplan der Sicherungsarbeiten konnte weitgehend eingehalten werden. Lediglich der Fußweg direkt vor dem Haus ist noch gesperrt. Die Bushaltestelle direkt am Boni ist hingegen wieder in Betrieb. Sie ist jedoch einige Meter Richtung Parkplatzzufahrt verlegt worden. Die Nutzung des Gebäudes ist weiterhin untersagt.

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Nach dem Einsturz der Treppe am Mittwochmorgen war die Straße also über 48 Stunden gesperrt. Aus bislang unbekannten Gründen ist eine Treppe über mehrere Stockwerke eingebrochen. 36 Menschen mussten von der Feuerwehr mithilfe einer Drehleiter evakuiert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.