Zusammenfassung

  • Die Sanierung der A-43-Brücke bei Witten-Herbede verzögert sich wegen zusätzlicher Schäden.
  • Der erste Bauabschnitt soll frühestens im ersten Quartal 2026 beendet sein, ein Abschlussdatum für die gesamte Baustelle gibt es nicht.
  • Autofahrer müssen weiterhin mit Einschränkungen und Sperrungen an der Anschlussstelle rechnen.

Die Bauarbeiten an der Wittener Straße gehen voran, mittlerweile ist diese wieder in beide Richtungen befahrbar. Von einer weiteren Baustelle gibt es allerdings schlechte Nachrichten. Die Sanierung der A-43-Brücke an der Anschlussstelle Herbede zieht sich in die Länge. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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„Leider konnte die Sanierung der A43-Brücke an der Anschlussstelle Witten-Herbede nicht wie geplant im Herbst 2025 abgeschlossen werden“, sagt Susanne Schlenga, Sprecherin der Autobahn GmbH. Ein Grund dafür seien zusätzliche Stahlbauarbeiten, „deren Umfang erst während der Sanierung offensichtlich geworden ist.“ Zur Erinnerung: Vor mehr als vier Jahren ist ein Lkw an der A43-Brücke hängengeblieben und hat sie stark beschädigt.

A43-Brücke in Witten: Lkw beschädigt das Bauwerk

Und auch jetzt sorgen weitere Lkw für Verzögerungen. So spricht Schlenga von einem „Anfahrschaden“. Er sei durch einen Lkw verursacht worden, dessen Ladung die Maximalhöhe von vier Metern überschritten habe. Hierdurch seien weitere Arbeiten notwendig geworden, sodass sich alles verzögert. Auch die Stadt Witten hat mittlerweile offiziell verkündet, dass die Sanierung der A-43-Brücke länger andauert.

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Doch wann wird die Anschlussstelle wieder freigegeben? Dazu gibt es keine konkreten Informationen. Die Autobahn GmbH sagt nur so viel: „Der erste Bauabschnitt – der die Schadenssanierung und die zusätzlichen Sanierungsarbeiten wie zum Beispiel ein Lagertausch auf der Wuppertaler Seite umfasst – wird je nach Witterung im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden können.“ Doch auch damit ist noch kein Ende in Sicht.

Verkehrsbehinderungen in Witten-Herbede bleiben bestehen

Anschließend wechselt die Baustelle in Fahrtrichtung Münster. Auch hier werden Verstärkungen angebracht und weitere Sanierungsarbeiten durchgeführt. „Auch bei diesen Arbeiten darf das Bauwerk nicht befahren werden“, sagt Susanne Schlenga. Übersetzt heißt das: Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Wuppertal bleiben weiter gesperrt. In Richtung Münster bleibt die Anschlussstelle weiter befahrbar.

Freie Fahrt ist derzeit also nicht in Sicht. „Ein Termin für den Abschluss der Gesamtmaßnahme lässt sich derzeit nicht nennen“, so die Autobahn-Sprecherin. Auch zu möglichen Mehrkosten könne man nichts sagen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen also weiter viel Geduld beweisen.