Am Montag (2. Februar) kommt der Busverkehr in Witten zum Erliegen – die Gewerkschaft Verdi hat Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind alle Buslinien der VER, sowie alle Bus- und Straßenbahnlinien der Bogestra. Regional- und S-Bahnen werden nicht bestreikt.

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Beide Unternehmen haben angekündigt, dass aufgrund des Streiks von Betriebsbeginn am frühen Montagmorgen bis Betriebsende in der Nacht auf Dienstag (3. Februar) keine Busfahrten angeboten werden können. Ebenfalls geschlossen seien am Montag die Bogestra-Kundencenter, die VER erwartet dort ebenfalls „Einschränkungen“.

Warnstreik in Witten: Das fordert die Gewerkschaft Verdi

Aufgerufen zum Streik hatte die Gewerkschaft Verdi. Bezirksgeschäftsführer Michael Schnippering bekräftigt die Forderungen: „Ohne deutliche Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen werden wir den Personalmangel nicht bewältigen. Ein zukunftsfähiger ÖPNV braucht attraktive Jobs – und dafür müssen die Arbeitgeber die Verantwortung übernehmen.“

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Bei den laufenden Tarifverhandlungen hätten die Arbeitgeber in der ersten Runde kein Angebot vorgelegt, sondern Gegenforderungen angekündigt, so die Gewerkschaft. Darauf reagiert Verdi nun mit dem ganztägigen Warnstreik.

Das sind die Forderungen der Gewerkschaft Verdi

  • kürzere Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich
  • eine Ruhezeit zwischen zwei Schichten von mindestens elf Stunden
  • einen Zuschlag für Sonntagsarbeit von mindestens 40 Prozent
  • der Freistellungsumfang für Gewerkschaftsarbeit soll auf acht Tage erhöht werden
  • der Tarif soll auch für kurzfristig Beschäftigte/Minijobs ausgeweitet werden
  • die Laufzeit des Tarifs soll 24 Monate betragen