Sie erzählt vom Leben, den Herausforderungen, Erfolgen und der Kultur jüdischer Menschen in Deutschland seit dem Jahr 321. Die Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wirft anhand persönlicher Geschichten, mit Bildern, Filmen und Fakten Schlaglichter auf die Vergangenheit. Erstmals wird sie nicht in einem Museum oder einer Synagoge, sondern in einer Schule gezeigt: Am Freitag (16.1.) fand die Eröffnung im Albert-Martmöller-Gymnasium (AMG) in Witten statt.
Es ist nicht einfach nur eine Ausstellung mit Bildern und Texten, sondern eine Multimedia-Schau. Vier begehbare Kuben behandeln die Themen „Recht & Unrecht“, „Leben & Miteinander“, „Religion & Geistesgeschichte“ sowie „Kunst & Kultur“. Ziel ist es, jüdische Kultur und Geschichte sichtbar zu machen. Damit hoffen die Veranstalter, Verständnis, Toleranz und Respekt zu fördern.
Viele Besucher bei der Eröffnung der Wanderausstellung in Witten
Die Ausstellung ist ein Projekt von „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Viele Besucher sind zur feierlichen Eröffnung im Atrium des Albert-Martmöller-Gymnasiums gekommen. Neben Bürgermeister Dirk Leistner und Schulleiter Johannes Rienäcker, die die Gäste begrüßten, sprach auch die Direktorin des Landschaftsverbands Rheinland, Ulrike Lubek. Die inhaltliche Einführung übernahm Thomas Otten, Direktor des Kölner Museums.


